FC Aarau
Bemitleidenswerter Deana und unterirdische Offensive – die Einzelkritik zum 0:3 in Genf

Der FC Aarau wartet weiter auf den ersten Saisonsieg. Auswärts gegen Servette blieb der FCA chancenlos und verlor 0:3. Nur einer der 14 eingesetzten Aarauer verdiente sich in diesem Spiel eine genügende Note. Klicken Sie sich unten durch die Einzelkritik.

Sebastian Wendel
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Symbolisch für die aktuelle Saison: FCA-Spieler Damir Mehidic verdeckt sein Gesicht am Boden...
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...er kann es kaum glauben, schon wieder Punktelos
Kopie von FCA- Servette
Auch mit Sandro Burki als neuem Sportchef gewinnt der FCA nicht
Trotz allem Kampf, Aarau verliert in Genf
Hier fällt Damir Mehidic im Zweikampf
Trainer Marinko Jurendic bleibt Sieglos
Die FCA-Spieler begeben sich zu den Fans, die mitgereist sind

Symbolisch für die aktuelle Saison: FCA-Spieler Damir Mehidic verdeckt sein Gesicht am Boden...

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Steven Deana: Note 4,5 Der bedauernswerteste Spieler des FC Aarau: Schuldlos bei allen drei Gegentoren und sonst ohne Chancen, sich auszeichnen.
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Marco Corradi: Note 3,5 Steht in der Startelf, obwohl er erst seit kurzem von einer Verletzung geheilt ist und in dieser Woche nicht jedes Training bei den Profis absolviert. Der 17-Jährige zahlt beim 0:2 viel, sehr viel Lehrgeld gegen Alphonse. Trotzdem: Vorwerfen darf man ihm nichts.
Michael Siegfried: Note 2,5 Ein dämlicher Ballverlust an Alphonse vor dem 0:1 – der Anfang vom Ende. Er ist alles andere als ein Abwehrchef. Zu seiner Entschuldigung gilt es anzufügen: Seine Lieblingsposition ist eine Reihe weiter vorne.
Marco Thaler: Note 3,5 Begann stabil und mit guter Übersicht. Beim 0:2 steht auch er zu weit weg von Torschütze Wüthrich. Im Verlauf des Spiels baut er stark ab.
Michaël Perrier: Note 3 Ein Vorbild punkto Eifer und Wille. Doch wirkt er bisweilen übereifrig und bringt mit seinen wirren Aktionen Unruhe ins Gebilde. Vor dem 0:1 lässt er sich zu einfach von Wüthrich austanzen.
Pascal Thrier: Note 3 Sollte mit seiner Vergangenheit eigentlich eine Führungsrolle einnehmen. Davon ist er meilenweit entfernt. Er kämpft mehr mit sich selber statt mit dem Gegner.
Mats Hammerich: Note 3,5 In der Startviertelstunde bis zum 0:1 der auffälligste Aarauer – vor allem mit einigen guten Ideen im Vorwärtsgang, die leider verpuffen. Irgendwie hat ihn danach der Mut verlassen.
Paulinho: Note 2 Klar ist es schwer für ihn. Dennoch kommt man nach seinem ersten Ligaspiel nicht um den Gedanken herum: Das reicht nicht für die Challenge League.
Damir Mehidic: Note 2,5 Beim 0:2 viel zu weit weg von Wüthrich. Ansonsten erweckt er nie das Gefühl, den Plan von Trainer Jurendic verstanden zu haben.
Patrick Rossini: Note 2,5 Vergibt in der ersten Halbzeit die einzige Torchance des FC Aarau, bei der die Vorlange notabene von Servettes Fabry kommt. Was auffällt: Im Meckern ist er Spitze.
Leo Itaperuna: Note 2,5 Was will man zu ihm sagen? Er kämpft, steigt in die Zweikämpfe. Aber wo ist die Torgefahr, die man sich von ihm versprochen hat?
Zoran Josipovic: Note 2 Kommt in der 66. Minute für Rossini. Leitet mit einem Ballverlust das 0:3 ein. Und sonst? Nichts! Ein Ärgernis. Wenn es zu Kaderbereinigungen kommt, steht er auf der Streichliste weit oben.
Varol Tasar: Note 3 Kommt in der 66. Minute für Paulinho. Will nach seiner Einwechslung gefühlt die Welt erobern, ist technisch beschlagen – aber die Effizienz geht auch ihm ab.
Alessandro Ciarrocchi: keine Note Kommt in der 79. Minute für Siegfried. Mehr, als dass er im Sturm seine Position einnimmt, sieht man von ihm nicht.

Steven Deana: Note 4,5 Der bedauernswerteste Spieler des FC Aarau: Schuldlos bei allen drei Gegentoren und sonst ohne Chancen, sich auszeichnen.

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