Faustball
Beide Oberentfelder Teams sind am Finalevent dabei

In den letzten Qualifikationsrunden der Nationalliga-A-Hallensaison haben sowohl die Männer als auch die Frauen des STV Oberentfelden das Ticket für den Finalevent Mitte Februar gelöst.

Fabio Baranzini
Drucken
Teilen
Routinier Dominik Gugerli sprang für die Männer des STV Oberentfelden ein - für einen Sieg hat es an den letzten beiden Spieltagen trotzdem nicht gereicht.

Routinier Dominik Gugerli sprang für die Männer des STV Oberentfelden ein - für einen Sieg hat es an den letzten beiden Spieltagen trotzdem nicht gereicht.

Fabio Baranzini

Die Frauenequipe von Trainer Benjamin Marti-Suter wusste bereits vor der Partie, dass das Duell mit Schlieren, dem direkten Konkurrenten im Kampf um die Teilnahme am Finalevent, entscheidend sein würde. Entsprechend starteten die Oberentfelderinnen etwas nervös in dieses kapitale Spiel. „Es war eine Partie mit vielen Auf- und Abs auf beiden Seiten. Man merkte, dass es für beide Teams um viel ging“, so Marti-Suter.

Sabrina Siegenthaler und ihre Teamkolleginnen gewannen am letzten Spieltag zwei von drei Partien und sind damit am Finalevent dabei.

Sabrina Siegenthaler und ihre Teamkolleginnen gewannen am letzten Spieltag zwei von drei Partien und sind damit am Finalevent dabei.

Fabio Baranzini

Seine Spielerinnen erwischten den besseren Start und konnten den ersten Satz gewinnen. Obwohl die Limmattalerinnen das Spielgeschehen zwischenzeitlich ausgleichen konnten, waren es am Ende die Oberentfelderinnen, die das Match mit 3:1-Sätzen für sich entscheiden konnten. „Hauptsache gewonnen“, zeigte sich Marti-Suter nach dem Spiel erleichtert. „Wir haben nicht unbedingt spielerisch brilliert, haben jedoch in kämpferischer Hinsicht unsere beste Saisonleistung gezeigt.“

Keine Chance gegen Jona

Dank dem darauffolgenden 3:1-Sieg gegen Neuendorf konnte der STV Oberentfelden-Amsteg mit dem vierten Rang das Ticket für den Finalevent definitiv lösen. Daran änderte auch die abschliessende 0:3-Niederlage gegen den derzeitigen Ligadominator Jona nichts. „In diesem Spiel kam nicht viel von unserer Seite.

Vielleicht weil der Druck nach der definitiven Qualifikation für den Finalevent weg war“, so Marti-Suter. „Dennoch hat uns dieses Spiel aufgezeigt, woran wir in den nächsten Wochen arbeiten müssen.“ Im Halbfinal des Finalevents vom 18./19. Februar in Siggenthal treffen die Oberentfelderinnen nämlich wieder auf die grossen Favoritinnen aus Jona.

Drei Niederlagen für die Männer

Auch für die Männer des STV Oberentfelden ging es in der letzten Doppelrunde darum, sich für den Finalevent zu qualifizieren. Das Team von Christian Zbinden erwischte jedoch kein gutes Wochenende. Nachdem Angreifer Kevin Hagen wenige Tage zuvor aus persönlichen Gründen seinen sofortigen Rücktritt aus dem Team bekannt gegeben hatte, sprangen im Angriff kurzfristig Routinier Dominik Gugerli und Nachwuchshoffnung Tim Egolf ein.

Trotz dieser Umstellung zeigten die Oberentfelder im ersten Spiel gegen Wigoltingen eine gute Leistung. „Es war ein Match auf Augenhöhe, bei dem wir jedoch ein paar Fehler zu viel gemacht hatten“, analysierte Zbinden die 1:3-Niederlage.

Am Sonntag lief dann aber nicht mehr viel. Nach einem vielversprechenden Start gegen Leader Diepoldsau – die Oberentfelder erspielten sich Satzbälle – mussten sie sich mit 0:3 geschlagen geben. Und auch zum Abschluss setzte es gegen den Tabellenletzten Jona eine 0:3-Pleite ab. Trotz den drei Niederlagen konnten die Oberentfelder den vierten Platz hauchdünn vor Widnau halten und sind am Finalevent dabei.

„Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“, so Zbinden. „Wir müssen diese Spiele jetzt abhaken und uns auf den Finalevent vorbereiten. Dort haben wir zwei Mal die Chance, um eine Medaille zu spielen.“