Basketball

Badener Frauen verlieren zuhause gegen gross gewachsenes Luzern

Seraina Waldburger im Kampf um den Ball, diesmal ohne Erfolg am Ende. Quelle: Alexander Wagner

Seraina Waldburger im Kampf um den Ball, diesmal ohne Erfolg am Ende. Quelle: Alexander Wagner

Die NLB-Frauen von Alstom Baden müssen gegen das zum Ende hin stärker spielende Luzern eine Heimniederlage einstecken. Die Badener konnten die Führung bis zur Halbzeit halten, doch sie verloren an Zug und somit das Spiel mit 62:53.

An solch einem verschneiten Donnerstagabend gesellten sich nur wenige Besucher in die Turnhalle des Berufbildungszentrums Baden – da ist die warme Stube schon gemütlicher. Selbst schuld möchte man sagen, denn das Spiel war von Anfang bis Ende schnell und intensiv. Die Badener Frauen konnten im ersten Viertel die Führung für sich beanspruchen, da sich die Highflyers aus Luzern zu sehr auf ihr Dreipunkte-Spiel konzentrierten – nicht zu ihrem Vorteil. Der Vorsprung war sogar zweistellig, doch dann kassierte man innert einer Minute noch drei Körbe und einen Freiwurf und schon sah es wieder ganz anders aus mit 19:16 für die Heimmannschaft.

Chancen zu wenig genutzt

Das zweite Viertel ging für die Highflyers da weiter, wo es aufgehört hat: hinter der Dreipunkte-Linie. Wiederum wenig erfolgreich. Auf der anderen Seite konnten die Badenerinnen die dadurch aufgetanen Chancen nicht nutzen und so blieb der Spielstand zur Halbzeit denkbar knapp. Mit 30:25 in die zweite Hälfte gestartet, schien es nicht mehr so zu laufen wie gewünscht für Baden. «Nach der ersten Hälfte war die Luft draussen – und man muss sagen, dass sie auch eine oder zwei sehr starke Spielerinnen haben», weiss Stefanie Hügli. Der Fünfer der Badener musste auf der Point Guard-Position viel einstecken und war im Verlaufe der Partie immer wieder liegend aufzufinden nach Fouls der Luzerner.

Der Vorteil der Physis

Zu aller Erschöpfung kam dann auch noch die physische Überlegenheit der Highflyers zu tragen, die insgesamt die grössere Mannschaft hatten. Das machte sich im letzten Drittel bemerkbar, als unter dem Korb gar nichts mehr ging für Baden: «Wir haben die Duelle um Rebounds verloren und wurden mehrfach geblockt – schlussendlich hat die Grösse eine Rolle gespielt», erklärt Hügli. In der Offense schaffte Baden trotz Biegen und Brechen keinen Eklat und musste sich am Ende mit einer 52:63-Heimniederlage abfinden – wenn das Spiel nicht mit Grösse sondern mit Kampfgeist gespielt werden würde, sähe das Resultat anders aus.

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