Handball NLB
Baden will Siegesserie zu Hause gegen Steffisburg ausbauen

Gegen den TV Steffisburg holte Städtli 1 in der Vorrunde einen wichtigen Auswärtspunkt. Am Samstag gilt es, die Heimstärke unter Beweis zu stellen.

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Der STV Baden (hier in der Defensive gegen den TV Zofingen) will gegen Steffisburg möglichst dichthalten

Der STV Baden (hier in der Defensive gegen den TV Zofingen) will gegen Steffisburg möglichst dichthalten

Otto Lüscher

Steffisburg, der Aufsteiger aus dem Bernbiet, oft auch als Farmteam von Wacker Thun bezeichnet, spielt bisher eine tolle Meisterschaft, war sogar zwischenzeitlich auf dem 2. Platz (nach fünf Runden) und hat per dato sieben Siege auf seinem Konto - was den achten Tabellenrang bedeutet. Acht Mal hat man verloren und ist zusammen mit Altdorf Spitzenreiter in Sachen Unentschieden: Schon fünf Mal holten die Berner einen Punkt – unter anderem im Heimspiel gegen Städtli 1.

Zu jener Zeit, im November 2014, war man beim STV Baden froh, in der «Fremde» wieder einmal Punkte geholt zu haben, nachdem vorher die Spiele gegen Yellow und Kadetten klar verloren gingen.

Im Kader des TV Steffisburg figurieren total zehn Spieler mit einer Talentförderungslizenz (TFL), davon acht mit Wacker Thun. Schon diese Zahlen lassen darauf schliessen, dass die Oberländer ein junges und williges Kader haben. Claudio Badertscher, der «älteste» Spieler (Jg. 1985), hat erst sieben Tore auf seinem Konto. Dafür hat einer der Jüngsten im Kader, Lenny Rubin (1996, 202 cm), bereits deren 91 erzielt.

Auf Rubin und Ivan Wyttenbach (bisher 105 Tore), müssen die Badener ein besonderes Augenmerk haben – die beiden haben zusammen 37 Prozent der Tore erzielt. Beim STV Baden hofft man natürlich, dass die Heimspielserie mit fünf Spielen in Folge ohne Niederlage keinen Schiffbruch erleidet. Weiterhin gesperrt ist Yanick Schläpfer, verletzt niemand und – «Holz alänge» – es ist auch niemand krank. Trainer Björn Navarin kann also fast aus dem Vollen schöpfen.