Die Partie beginnt mit einem Paukenschlag. Schon nach drei Minuten klingelt es ein erstes Mal. Patrick Muff steht nach einem Eckball und einem Klärungsversuch der Gäste an der Strafraumgrenze goldrichtig. Der Verteidiger zieht ab und trifft mit einem Flachschuss zur Badener Führung. Damit wird die Partie früh in die gewünschten Bahnen gelenkt.

Baden powert auch nach der frühen Führung weiter. Nach einer knappen Viertelstunde überschlagen sich die Ereignisse. Kevin Spadanuda wird von Christopher Teichmann lanciert und zieht aufs Tor los. Gäste-Goalie Baumgartner berührt den Badener am Bein, Spadanuda fällt und kriegt gelb für eine Schwalbe.

Eine Minute später zieht wieder Spadanuda in den Strafraum, wieder kommt er zu Fall. Diesmal pfeift der Schiedsrichter und zeigt auf den Punkt. Teichmann übernimmt die Verantwortung und versenkt souverän. Nach nur 15 Minuten hat Baden eine komfortable Führung herausgespielt.

Goalie Ammeter im Fokus

Nach dem zweiten Badener Treffer bauen die Hausherren ein wenig ab. Wettswil-Bonstetten erwacht ebenfalls und zeigt sich von seiner offensiveren Seite. Nach 17 Minuten muss Nicholas Ammeter im Badener Tor ein erstes Mal eingreifen. Den Versuch von Nikola Marjanovic kann er aber abwehren.

Sechs Minuten später steht der Badener Schlussmann noch einmal im Fokus, als er zunächst eine flache Hereingabe Dzelilis abwehrt, diese aber nur bis zu Marjanovic kommt. Dieser hat praktisch das leere Tor vor sich und muss nur noch einschieben, doch Ammeter bekommt den Ball auf der Linie zu fassen – eine sensationelle Parade des jungen Torhüters.

Spadanuda verletzt

In der zweiten Halbzeit passiert lange nichts, bis die Gäste härter werden in ihrer Spielweise. Dies hat viele Badener Freistösse zur Folge und auch eine Verletzung von Kevin Spadanuda. Der Mittelfeldspieler, der in der kommenden Spielzeit für den FC Aarau auflaufen wird, geht nach einem Zweikampf zu Boden. Er hält sich den unteren Rücken, muss ausgewechselt werden. Nach dem Spiel gibt Trainer Ranko Jakovljevic vorsichtig Entwarnung: «Es geht ihm schon besser», sagt er.

Für Spadanuda kommt Dejan Jakovljevic ins Spiel. Drei Minuten nach seiner Einwechslung steht er sogleich im Fokus, als er mit einem Kopfball beinahe erfolgreich ist. Sein Versuch wird aber auf der Torlinie gerettet.

Zum Abschluss im Fürstentum

In der Folge lässt Baden nichts mehr anbrennen, der FC Wettswil-Bonstetten kommt zu keinen nennenswerten Möglichkeiten mehr. Damit verbleibt der FC Baden mit 57 Punkten an der Tabellenspitze. Von dort kann er auch nach dem nächsten Spiel nicht mehr verdrängt werden. Zum Abschluss gastiert die Esp-Truppe im Fürstentum Liechtenstein beim USV Eschen/Mauren. Dieser will sich mit einem Sieg ebenfalls noch für die Aufstiegsspiele qualifizieren.

Trainer Jakovljevic ist nach dem Spiel grossmehrheitlich zufrieden: «Das war eine gute Leistung, einzig in der ersten Halbzeit hatten wir ein viertelstündiges Tief.» Zum Glück für die Badener durften sie auch heute wieder auf einen starken Nicholas Ammeter im Tor zählen, der mit seinen Paraden einen grossen Anteil am Sieg im Spitzenkampf hatte.

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