Curling

Baden Regios Junioren gehören zu den Hoffnungen im Schweizer Curling

Ein Badner Sechserhaus für die Zukunft: stehend v.l. Brigitte Brunner (Trainerin), Michael Brunner (Skip), Marcel Käufeler, Remo Herzog. V.l. unten: Romano Meier, Kyrill, Oehninger. Jwi

Ein Badner Sechserhaus für die Zukunft: stehend v.l. Brigitte Brunner (Trainerin), Michael Brunner (Skip), Marcel Käufeler, Remo Herzog. V.l. unten: Romano Meier, Kyrill, Oehninger. Jwi

Die Junioren des CC Baden Regio sind international gut in die Saison gestartet. Am Wochenende beginnt die nationale Saison in der A-Liga, wo sie sich für die Heim-WM in Flims qualifizieren wollen.

Bei eisiger Kälte trainieren die Junioren des Curling Club Baden Regio dreimal wöchentlich in der Eishalle neben dem Bareggtunnel zusammen. Skip Michael Brunner, Romano Meier Remo Herzog und Marcel Käufeler bestreiten schon seit fünf Jahren zusammen CurlingWettkämpfe. Im Sommer holten sie sich mit Kyrill Oehninger einen fünften Spieler ins Team. «Es war schwierig ohne Ersatzspieler zu spielen, vor allem wenn jemand verletzt oder krank war. Darum haben wir Kyrill zu uns ins Team geholt», erklärt der Skip die neu formierte Truppe, bei sich alle noch in Ausbildung befinden.

Auf unterschiedlichsten Wegen zum Curlng gelangt

Die fünf kamen auf verschiedenen Wegen zum Curling: Brunner, Oehninger und Käufeler wurden durch ihre Eltern, die selbst begeisterte Curler sind, hineingezogen. Herzog wurde in der Schule durch einen Flyer auf die Sporart aufmerksam und liess sich bereits nach dem ersten Training davon begeistern. «Als an den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City Andreas Schwaller mit seinem Team für die Schweiz die Bronzemedaille holte, sass ich zu Hause vor dem Fernseher. Damals hat mich das Curling-Fieber gepackt», erinnert sich Romano Meier zurück.

Fokus auf Schweizer Meisterschaft

In die internationale Curling-Saison ist das Badener Team um Skip Michael Brunner vorzüglich gestartet. Es führt nach drei von fünf gespielten Turnieren die European Junior Curling Tour – die Junioren Kategorie der Curling Champions Tour – an. Doch für die fünf Nachwuchs-Curler ist der Fokus ganz klar auf die Schweizer Meisterschaften gerichtet: «Nur der Schweizer Meister darf im Februar an der Junioren-WM in Flims teilnehmen», sagt Romano Meier.

Da diese Saison altersbedingt die letzte sein wird, in dem die Fünf zusammen an nationalen Junioren-Turnieren teilnehmen dürfen, ist es das erklärte Ziel, den Sprung an die WM zu schaffen. «In den nächsten zwei Jahren wird es bei uns im Team einige Veränderungen geben, worüber wir uns bisher selbst noch keine all zu grossen Gedanken gemacht haben», erklärt Marcel Käufeler. Ihr Ziel sei es aber, irgendwann einmal in dieser Formation bei der Elite starten zu können.

Junioren als Hoffnungsträger

Die fünf Curler, die allesamt dem National-Kader von Swiss Curling angehören, starten am Wochenende in Arlesheim grösstenteils gegen die Aufsteigerteams. In der laufenden Saison geht es fürs Junioren Team von Baden Regio nicht nur um die WM-Teilnahme, sondern international auch darum, in der darauffolgenden Spielzeit bei der Curling Champions Tour – und somit bei der Elite – startberechtigt zu sein.

Auch der Nachwuchsverantwortliche von Swiss Curling, Marco Battilana, hält grosse Stücke auf der Junioren-Mannschaft: «Das Team um Skip Brunner gehört sicherlich zu den Hoffnungsträgern im Schweizer Curling Nachwuchs. Sie trainieren hart und nehmen den Sport sehr ernst, was zwei wichtige Voraussetzungen sind, um auch in Zukunft Erfolg zu haben», so Battilana.

Neben Baden Regio zählen die Teams von Dübendorf (aktueller Schweizer Meister, Anm. d. Red.) , Bern 1 und Wetzikon an den Schweizer Meisterschaften zum engeren Favoritenkreis und somit zu den schärfsten Konkurrenten der Badener Eiskünstler.

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