Schweizer Cup

Baden lässt sich nicht unterkriegen

Der FC Baden besiegt die Solothurner auswärts mit 2:1 nach Verlängerung dank zwei Toren von Bieli. Die Einheimischen konnten ihre grösseren Kraftreserven nicht nutzen. In der 107. Minute vergab zudem Egharevba für die Solothurner den Matchball.

Rainer Bieli stand in der 36. und in der 109. Minute am richtigen Ort. Mit seinen Toren sicherte der Routinier Baden in Solothurn die Qualifikation für die erste Cup-Hauptrunde. Kurz vor dem 1:2 hatte jedoch Egharevba den Matchball für die Solothurner in den Füssen.

Trotzdem sieht sich Bieli nicht als «man of the game». «Wir sind eine Mannschaft, jeder hat seine Aufgabe, mein Job ist es, Tore zu schiessen und wir haben unser Ziel erreicht», erklärte der Doppeltorschütze dezidiert. Beide Male nutzte der 33-Jährige den gewährten Freiraum konsequent aus.

Solothurn und Baden lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch auf Augenhöhe. Gegenseitig gestattete man sich keine Verschnaufpausen. «Für eine englische Woche waren Rhythmus und Tempo sehr hoch», attestierte Badens Trainer Francesco Gabriele. Nach zehn Minuten kristallisierten sich Feldvorteile für die Platzherren heraus. Die Gäste waren jedoch vorbereitet, den Tordrang der Solothurner zu unterbinden. «Wir sind nicht gekommen, um das Spiel zu machen», sagte Bieli. Nach einer halben Stunde konnten die Aargauer ihre Spielanteile aufbessern.

Solothurner strebten Ausgleich an

Man kann aber nicht sagen, dass ihre Führung in der 36. Minute zwingend war, als Bieli die Vorgabe von Marjanovic verwertete. «Ich hatte viel Platz», sagte Bieli.

Mit verstärktem Pressing strebten die Solothurner den Ausgleich an. Im steten Ringen um jeden Ball blieb das Badener Abwehrnetz aber eng und undurchlässig.

Positive Impulse bei den Einheimischen lösten die Einwechslungen sowie die Rücknahme von Walther als linker Aussenläufer aus. Mit seinem Vorstoss bereitete der 23-Jährige den Ausgleich für Egharevba vor. Der Österreicher benötige jedoch zwei Versuche, um Schneider in der 74. Minute zu bezwingen.

Trotz aktiveren Solothurnern in der Schlussphase blieb die Verlängerung unvermeidbar. «Solothurn war mit seinen langen Bällen gefährlich, wir wurden jedoch damit gut fertig und hatten gar ein klares Chancenplus», erkannte Gabriele.

Die Einheimischen konnten ihre grösseren Kraftreserven nicht nutzen. In der 107. Minute vergab zudem Egharevba für die Solothurner den Matchball. Nach einem missglückten Abstoss von Schneider brachte er das Streitobjekt nicht am Badener Schlussmann vorbei.

Glück und Routine führen zum Sieg

Die Quittung folgte prompt zwei Minuten später. Renna erkämpfte sich an der Grundlinie den Ball und Bieli brauchte nur noch einzuschieben.

«Wir haben unsere Chancen besser genutzt und waren glücklicher sowie routinierter bei den zwei Toren», erklärte Bieli. «Unter dem Strich haben beide Mannschaften sehr guten Erst-Liga-Fussball gezeigt», fasste sein Trainer zusammen.

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