Eigentlich hat es gar nicht so schlecht angefangen für die Gäste. Der FCB startete dominant in die Partie und zeigte Einsatz. Allen voran Leo Mooser. Der junge Verteidiger, der im Sommer den Sprung von den A-Junioren in die 1. Mannschaft geschafft hat, leitet zu Beginn der Partie gleich mehrere Möglichkeiten ein. Die Badener scheiterten aber jeweils.

Hoffnung auf eine frühe Führung bestand mehrfach. Nach einem Foul an Rafaele Cardiello zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Nikola Marjanovic, der Goran Antic als Sturmspitze vergessen machen sollte, tritt an. Er scheitert jedoch mit einem zu lockeren Schuss an FCS-Hüter Roman Frauenfelder. Danach fielen die Badener in ein kleines Tief, aus welchem sie sich schnell wieder fingen, ermöglicht auch durch die gegnerische Abwehr. Seuzach war in dieser Phase sehr fehleranfällig. Jedoch konnte der FCB auch daraus keinen Profit schlagen. Kurz vor der Pause tauchten die Gastgeber vermehrt gefährlich vor dem Badener Tor auf.

In diese Stile ging es überraschend weiter. Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufhörte. Seuzach drückt dem Spiel den Stempel auf. Nichts mehr zu sehen von den Badenern. So war es auch nur eine Frage der Zeit, bis die Hausherren in Führung gehen konnten – und wie. Nach einer Stunde trifft Philipp Fischer zum 1:0. Zehn Minuten hiess es dank Felix Gröbli gar 2:0. Den Schlusspunkt setzte Ramon Girsberger mit 3:0. Bei allen Toren sah der FC Baden nicht gerade gut aus. «Wir haben gut angefangen, hatten das Spiel im Griff. So wie wir uns das vorgenommen haben. Dann schalten wir einen Gang zurück und kommen nicht mehr davon weg», erklärt Baden-Trainer Thomas Jent.

Weiter geht es für Baden erst wieder eine Woche nach Ostern, zu Hause gegen Mendrisio. Da geht es erneut darum, die Tabellenspitze zu verteidigen und sogar auszubauen. «Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, haben wir jetzt ein paar Tage Zeit, darüber nachzudenken», meint Jent.

FC Seuzach - FC Baden