Nach dem Vollerfolg im Nachtragsspiel in der 1. Liga Classic gegen GC U21 galt es für den FC Baden gegen das abstiegsgefährdete Solothurn wieder Ernst. Von Beginn weg nahmen die Einheimischen das Zepter in die Hand. In der Startphase verfehlte ein Hinterhaltschuss von Topskorer Roman Herger das Gehäuse nur knapp. Die Gäste waren bestrebt, das Spiel des Heimteams zu zerstören und spekulierten auf Konter. Nach einer halben Stunde fanden die Solothurner aber besser ins Spiel und kamen kurz vor der Pause zu guten Abschlussmöglichkeiten.

Das Solothurner Aufbäumen

Nach dem Seitenwechsel witterten die Solothurner nun Morgenluft und so brauchte es einen Reflex vom Baden-Keeper Adis Imsirovices in der 51. Minute, um die Solothurner Führung zu verhindern. Im Anschluss an einen Einwurf ging Baden in der 58. Minute allerdings in Front. Nach dem Flankenball des eingewechselten Luiyi Lugo vermochte Marc Du Buisson den Ball unglücklicherweise nur noch vor dem heranstürmenden Lelo Toni ins eigene Gehäuse abzulenken. Dieser Treffer lancierte die Partie. Während bei Solothurn Mertoglu für stetige Gefahr sorgte und in der 72. Minute an der Latte scheiterte, strebte Baden die frühe Entscheidung an.

Zu viele individuelle Fehler

Ein Konter sorgte in der 81. Minute für die Entscheidung, als der freistehende Lugo auf Zuspiel von Herger zum 2:0-Endstand traf. Da der Tabellenzweite Black Stars gegen Wangen bei Olten (0:1) überraschend patzte, liegt Baden sieben Runden vor Schluss lediglich vier Punkte hinter dem 2. Platz, welcher zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt. Trotz diesem Sieg zeigte sich Baden-Trainer Sven Christ über den Auftritt seiner Truppe wenig begeistert: «Nach einer sehr guten Startphase schlichen sich bei uns individuelle Fehler ein, womit wir den Gegner aufbauten. Da spielten wir wohl zu selbstsicher auf».