NLA-Handball

Auswärtsniederlage in Winterthur: Für einmal eine Nummer zu klein

HSC-Kreisläufer Martin Slaninka und seine Teamkollegen müssen in Saisonspiel Nummer drei die erste Niederlage hinnehmen.

Die NLA-Handballer des HSC Suhr Aarau haben am Sonntag in Winterthur ihre erste Niederlage der Saison erlitten. Am dritten Spieltag unterlag das Team von Cheftrainer Mischa Kaufmann Pfadi Winterthur mit 25:17. Bereits zur Pause lag es mit 6:11 zurück.

Es passiert nach einem Viertel der Partie: Tim Aufdenblatten ist gezwungen, sein Schuhwerk zu wechseln. Der Co-Captain erhält Ersatz von seinem Teamkollegen Jonas Kalt und spielt fortan mit dessen rechtem Schuh. «Sie haben perfekt gepasst», gibt der Denker und Lenker nach dem Spiel enttäuscht zu Protokoll.

Er lässt den Zwischenfall ebenso wenig wie alles andere als Ausrede für die deutliche, erste Saison-Niederlage gelten: «Sechzehn technische Fehler und vor allem ebenso viele verworfene Bälle, damit ist in Winterthur nichts zu holen!»

Die zu grosse Hypothek fand dabei ihren Ursprung bereits zu Spielbeginn: Die Hausherren liessen dem HSC Suhr Aarau mit ihrer leidenschaftlich-aggressiven Abwehrarbeit keinen Zugriff zum Spiel. Die daraus entstandenen Überzahlsituationen kompensierte Pfadi-Schlussmann Simon Schelling in für die HSC-Akteure verzweifelnder Manier. Dennoch waren die nur elf kassierten Gegentore der Strohhalm, an den sich Tim Aufdenblatten und sein Team klammern konnten.

Die Steigerung im zweiten Durchgang trat nach erneut missglücktem Start zwar noch ein und der Gegner entpuppte sich trotz solider Leistung wie der Ersatzschuh des Co-Captains als eigentlich keine Nummer zu gross. Vielmehr war der HSC Suhr Aarau im Unterschied dazu für einmal eine Nummer zu klein.

Sie haben die Partie verpasst? Schauen Sie sie sich hier in der Aufzeichnung des Livestreams an:

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1