Bleiben oder gehen? Beim FC Aarau laufen gleich mehrere Spielerverträge am Ende dieser Saison aus. Die «Schweiz am Wochenende» hat recherchiert und die Zukunft aller offenen Personalien herausgefunden:

Daniele Romano

Nach etlichen Verletzungen, Ausleihen und Neustarts hat der FCA die Hoffnung aufgegeben, dass das ewige Talent den Durchbruch doch noch schafft: Romano muss den Verein verlassen. Sollte der FC Wohlen die Lizenz für die nächste Saison wider Erwarten erhalten, dürfte Romanos Weg zurück zu seinen Wurzeln im Freiamt führen.

Nach etlichen Verletzungen, Ausleihen und Neustarts hat der FCA die Hoffnung aufgegeben: Daniele Romano muss gehen.

Nach etlichen Verletzungen, Ausleihen und Neustarts hat der FCA die Hoffnung aufgegeben: Daniele Romano muss gehen.

Ulisse Pelloni

Der Tessiner hatte seit Beginn der Rückrunde die Chance, sich als Stammgoalie zu bewähren. Er nutzte sie nicht. Pelloni muss gehen, ihn wird es wohl zurück ins Tessin ziehen. Erklärter Wunschkandidat für die Goalieposition ist Steven Deana – dieser hat einen langfristigen Vertrag beim FC Wil und müsste aus diesem herausgelöst werden.

Pelloni muss gehen, ihn wird es wohl zurück ins Tessin ziehen.

Pelloni muss gehen, ihn wird es wohl zurück ins Tessin ziehen.

Denis Markaj

Seit zwei Jahren steht er beim FCA unter Vertrag, richtig angekommen ist der Verteidiger im Brügglifeld nie. Erst spielte er leihweise in Lugano, dann bei Le Mont, und als er in dieser Saison endlich im FCA-Kader stand, war er erst verletzt und konnte anschliessend nicht überzeugen. Sein Vertrag wird nicht verlängert. Zurück ins Tessin? Nach Wohlen? Abschied vom Profifussball? Wie es mit Markaj weitergeht, ist offen.

Der Vertrag von Denis Markaj wird nicht verlängert. Geht er zurück ins Tessin? Nach Wohlen? Oder verabschiedet er sich vom Profifussball? Wie es mit Markaj weitergeht, ist offen.

Der Vertrag von Denis Markaj wird nicht verlängert. Geht er zurück ins Tessin? Nach Wohlen? Oder verabschiedet er sich vom Profifussball? Wie es mit Markaj weitergeht, ist offen.

Ivan Audino

Nach seinen starken Leistungen zu Beginn der Rückrunde standen die Chancen gut, dass Aarau ihn definitiv vom FC Wil übernimmt. Doch in der sportlichen Krise hat Audino dann nicht beweisen können, dass er dem FCA auch in schwierigen Zeiten helfen kann – logische Konsequenz: Statt ihn zu behalten, gibt der FCA das Geld lieber für einen neuen Spieler aus.

Nach starken Leistungen zu Beginn der Rückrunde konnte Ivan Audino zuletzt nicht mehr überzeugen.

Nach starken Leistungen zu Beginn der Rückrunde konnte Ivan Audino zuletzt nicht mehr überzeugen.

Juan Pablo Garat

Seit 2011 schnürt der Argentinier für den FCA die Schuhe. Er liebt den Verein und die Stadt, die Fans lieben ihn. Zwar ist es noch nicht hundertprozentig entschieden, doch alles deutet darauf hin: Nämlich, dass die lange Romanze zwischen Garat und Aarau unschön endet. Sportlich macht es zwar absolut Sinn, den Kontrakt mit dem Innenverteidiger kein weiteres Mal zu erneuern. Doch Garat hat sich nach sechs Jahren im Brügglifeld einen offeneren und ehrlicheren Umgang gewünscht, stattdessen wurde auch er hingehalten. Der Familienvater muss jetzt schauen, wie er künftig sein Geld verdient: Mit 34 Jahren nochmals einen Profiverein zu finden, dürfte mehr als schwierig werden. Wer weiss, vielleicht findet man für ihn eine Weiterbeschäftigung innerhalb des FCA.

Alles deutet darauf hin, dass die lange Romanze zwischen Garat und Aarau unschön endet.

Alles deutet darauf hin, dass die lange Romanze zwischen Garat und Aarau unschön endet.

Michaël Perrier

Der kleine Kämpfer mit dem Löwenherz hat die Gunst der Stunde genutzt und während der Absenz von Sandro Burki im zentralen Mittelfeld überzeugt. Perrier hat einen Vertrag bis 2018 mit Option für ein weiteres Jahr unterschrieben.

Der kleine Kämpfer mit dem Löwenherz konnte überzeugen.

Der kleine Kämpfer mit dem Löwenherz konnte überzeugen.

Damir Mehidic

Das verlorene Derby gegen Wohlen (0:3) war gleichzeitig das schlechteste Spiel des Bosniers im FCA-Trikot. Trotzdem darf er bleiben. Weil er a) nicht viel kostet und b) in den Partien zuvor mit seinem Offensivdrang den Verantwortlichen imponiert hat.

Darf bleiben: Winter-Neuzugang Damir Mehidic.

Darf bleiben: Winter-Neuzugang Damir Mehidic.

Lorenzo Bucchi

Sein Vertrag läuft zwar nicht aus, trotzdem wird der Ersatzgoalie in der nächsten Saison nicht mehr für den FC Aarau spielen. Stattdessen wird er wie bereits vermutet Swen König (zu Luzern) als Goalietrainer beerben. Hinter dem künftigen Goalie Nummer eins, der noch verpflichtet werden muss, wird neu Eigengewächs Lars Hunn als Ersatz fungieren.

Lorenzo Bucchi wird Swen König (zu Luzern) als Goalietrainer beerben.

Lorenzo Bucchi wird Swen König (zu Luzern) als Goalietrainer beerben.