Challenge League

Ausgerechnet gegen die bösen GC-Buben muss der FC Aarau auf seinen Captain verzichten

Fehlt im Letzigrund: FCA-Captain und Hinspiel-Torschütze Elsad Zverotic

Fehlt im Letzigrund: FCA-Captain und Hinspiel-Torschütze Elsad Zverotic

Elsad Zverotic fällt gegen GC, vielleicht sogar bis Ende Vorrunde aus: Somit fehlt dem FCA im Rückspiel gegen die Hoppers nicht nur der Anführer, sondern auch sein Aggressivleader - ausgerechnet gegen die unfairste Mannschaft der Liga.

Sein Tor brachte die Hoffnung zurück, blieb letztlich aber wertlos: Im Vorrunden-Hinspiel zwischen Aarau und GC am 2. August im Brügglifeld traf Elsad Zverotic in der 65. Minute zum 1:2, bei dem es trotz dem nimmermüden Anrennen der Aarauer blieb. Nun kommt es am Sonntag 24. November zum Rückspiel im Letzigrund. Der FCA sinnt auf Rache - umso mehr, weil ihm im Hinspiel ein reguläres Tor zum vermeintlichen 1:0 aberkannt wurde.

Doch ohne Elsad Zverotics, der dem FCA nicht zur Verfügung steht: Vor zwei Wochen gegen Vaduz (1:) musste der Captain frühzeitig ausgewechselt werden. Die Leistenzerrung ist in der Länderspielpause nicht abgeklungen - im schlechtesten Fall fällt der 33-Jährige sogar in allen vier verbliebenen Vorrunden-Spielen gegen GC, Winterthur, Schaffhausen und Chiasso aus. Somit dürfte die Innenverteidigung, in der Zverotic zuletzt wegen der Abwehrprobleme aushalf, ab sofort wieder mit Giuseppe Leo und Marco Thaler gebildet werden. Nicolas Schindelholz ist nach seinen muskulären Problemen erst wieder ins Training eingestiegen.

GC - die bösen Buben vom Letzigrund

Nicht nur, weil mit Zverotic der Anführer im Letzigrund fehlt: Auch wegen der aggressiven Spielweise des Montenegriners schmerzt seine Absenz. Seine Qualitäten wären gegen GC gefragt, denn die Zürcher sind die "bösen Buben" der Challenge League: Gemäss Swiss Football League haben die GC-Profis in den ersten 14 Spielen insgesamt 220 Fouls begangen - Rekord. Aarau liegt in dieser Rangliste an vierter Stelle (ohne Zahlangabe der SFL). 

Elsad Zverotic im Hinspiel gegen GC, wie man ihn kennt: Kampfstark und furchtlos im Zweikampf

Elsad Zverotic im Hinspiel gegen GC, wie man ihn kennt: Kampfstark und furchtlos im Zweikampf

In der Fairplay-Trophy, in der am Ende jeder Saison die fairsten Teams der Super und Challenge League ausgezeichnet werden (50'000 Franken für die Sieger), belegt GC mit Abstand den letzten Rang. 39 Gelbe Karten sind klarer und unrühmlicher Spitzenwert, zudem wurden gegen GC je eine Rote und Gelb-Rote Karte ausgesprochen (mehr Platzverweise hat kein anderes Team).

Der FC Aarau hingegen ist eine der - je nach Sichtweise - fairsten oder liebsten Mannschaften: 27 Gelbe Karten sind die drittwenigsten hinter Kriens und Lausanne, mit Geoffroy Serey Dié ist zudem in dieser Saison nur ein FCA-Profi vom Platz geflogen (Gelb-Rot beim 1:3 gegen Lausanne).

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