Die Badener verkauften ihre Haut teuer: Nach neun Minuten glichen die Gäste zum 3:3 aus, und in der 21. Minute lag man bloss 2 Tore zurück – mit einer besseren Schussauswertung wäre sogar mehr möglich gewesen als die drei Tore Rückstand zur Halbzeit. Dass Städtli am nominell deutlich stärker besetzten Gegner so gut dran geblieben ist, war einer konzentrierten Abwehrleistung und einem starken Torhüter zu verdanken: Michael Schoch hatte einen sehr guten Tag erwischt und drei der neun Badener Tore durch Gegenstösse nach Paraden ermöglicht.

Basel steigert sich nach der Pause

Die zweite Halbzeit sah ein anderes Basel: Das Heimteam zog nach dem 13:10 kontinuierlich weg und führte schnell mit sechs Toren (17:11). Baden konnte nochmals auf vier Tore (17:13) verkürzen, aber das Strohfeuer wurde vom RTV mit drei Toren in Folge gleich wieder gelöscht.

Navarin bringt neue Impulse

Die Einwechslung von Björn Navarin – letzte Woche noch 60 Minuten verletzt auf der Bank – brachte zwar mehr Struktur ins Badener Spiel und gab auch der Verteidigung wieder neue Impulse, er alleine konnte es aber auch nicht richten. Positiv hervorzuheben war Marco Weber mit sechs Toren aus neun Versuchen; auf der anderen Seite konnte Thomas Stalder aus ebenso vielen Aktionen keinen einzigen Treffer erzielen.

Steigerung trotz zweiter Niederlage

Auch wenn noch nichts Zählbares aus der Fahrt nach Basel herausgeschaut hat: Die Steigerung war unübersehbar und macht zuversichtlich, dass «Städtli» über kurz oder lang die ersten Punkte in der NLB einfährt. Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich am kommenden Sonntag gegen den Mitaufsteiger HSC Kreuzlingen. Spielbeginn in der Aue Baden um 16 Uhr.