Nach dem überzeugenden Auftritt in Solothurn steht für Spieler und Fans von Städtli 1 nun endlich wieder ein Heimspiel an. Empfangen wird der HC Wädenswil, der als abgeschlagener Tabellenletzter wohl demnächst den Weg in die 1. Liga antreten muss. Einmal mehr wird damit die zweite Saison für ein Team zur «verflixten zweiten Saison» – schade, denn die Wädenswiler waren stets freundlich und fair.

Saisonziel bald abhaken

Auch wenn die Favoritenrolle noch so glasklar verteilt ist: Spiele gegen den Tabellenletzten sind immer eine Mammutaufgabe, denn am Ende entscheidet gerade hier der Kopf über Sieg und Niederlage. Dass der Gegner trotz (oder gerade wegen) seiner dürftigen Punkteausbeute ernst zu nehmen ist, kann der Staff predigen, so viel er will – am Ende muss das jeder Spieler für sich selbst verinnerlichen.

Mit einem Heimsieg wäre nicht nur die Niederlage gegen Wädenswil in der Vorsaison vergessen gemacht. Städtli 1 käme damit auch seinem aktuellen Saisonziel einen grossen Schritt näher: die vierte Saison mit der höchsten Punktezahl seit dem Wiederaufstieg in die NLB zu beenden.

Sieben Spiele vor Schluss ist das Ziel schon in greifbarer Nähe: Mindestens vier Punkte sollten problemlos zu holen sein. Zu den weiteren Zielen gehört aber auch nach wie vor das Erreichen eines der drei ersten Plätze-

Alles ist bereit

Was für den Samstag getan werden konnte, ist getan: Beim STV Baden sind ausser den Dauerverletzten Bolliger, Madliger und Schöpfer alle Spieler «an Bord». Beste Voraussetzungen für das bekannt rasante Badener Angriffsspiel.

Steht dann noch die Verteidigung wie am Freitag gegen den TV Solothurn, kann man sich im Hexenkessel Aue auf schnellen Handball und beste Unterhaltung freuen.