Basketball
Auf die Alte Kanti Aarau wartet der Showdown um den Finaleinzug

Die Alte Kanti Aarau verliert das zweite Playoff-Halbfinalspiel auswärts gegen Swiss Central Basket mit 72:85. Am Dienstag (20.30 Uhr, Telli) fällt die Entscheidung im Kampf um den Einzug in den Playoff-Final.

Fabio Baranzini
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Michael Jacobsen von der Alten Kanti Aarau.

Michael Jacobsen von der Alten Kanti Aarau.

Fabio Baranzini

Wie bereits im Viertelfinale gegen Meyrin muss der amtierende NLB-Meister Alte Kanti Aarau in der Serie gegen Swiss Central Basket über die volle Distanz gehen. Die Luzerner haben sich am vergangenen Samstag den Sieg in der heimischen Wartegg hart erarbeitet und damit ein entscheidendes drittes Spiel im Kampf um den Playoff-Finaleinzug erzwungen.

Swiss Central legte in der eigenen Halle einen Blitzstart hin. 6:20 lagen die Aarauer nach etwas mehr als sechs Minuten im Hintertreffen. Das Team von Trainer Milenko Tomic, der eigentlich dafür bekannt ist, seine Spieler stets hervorragend auf die Spielweise des Gegners einzustellen, hatte in der Verteidigung grösste Mühe, Michael Plüss zu kontrollieren.

Der Luzerner Flügelspieler holte 11 der ersten 15 Punkte seines Teams. «Luzern konnte in der eigenen Halle sehr breit spielen und liess den Ball gut laufen. Plüss profitierte gnadenlos davon», erklärt AKA-Pressechef Yannick Ngarambe.

Luzern stark von aussen

Doch die Alte Kanti war keinesfalls gewillt, dem Gegner das Spiel kampflos zu überlassen. Sie kam wieder heran und konnte gar mit einer 41:40-Führung in die Pause. Doch dann wiederholten sich die Ereignisse der ersten Spielminuten: Wieder war Central den Aarauern stets einen Schritt voraus und zog erneut weg.

Diesmal konnte die Alte Kanti nicht mehr reagieren, da die Luzerner im Gegensatz zur ersten Hälfte ihre hohe Trefferquote von aussen halten konnten. «Luzern hat verdient gewonnen. In einer Partie, in der sich die Innenspieler gegenseitig aus dem Spiel genommen haben, entschieden die Würfe von aussen und dort war Central stärker», so Ngarambe.

Die Aarauer werden am Dienstagabend in der eigenen Halle alles daran setzen, den dritten aufeinanderfolgenden Einzug in den Playofffinal zu schaffen. Der Schlüssel zum Erfolg im derzeit brisantesten Derby im Deutschschweizer Basketball ist klar. «Unsere Einstellung ist entscheidend. Spieler und Publikum werden 40 Minuten lang alles geben müssen», gibt Ngarambe die Marschrichtung vor.

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