Spannung im Fussball
Auf-/Abstiegskrimi: Die Barrage ist zurück – beim FC Aarau freut man sich: «Dieser Entscheid ist grossartig»

Ruedi Kuhn
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Gibt es bald Barragespiele im Brügglifeld zu sehen? «Dieser Entscheid wertet die Challenge League auf», sagt FCA-Vizepräsident Roger Geissberger

Gibt es bald Barragespiele im Brügglifeld zu sehen? «Dieser Entscheid wertet die Challenge League auf», sagt FCA-Vizepräsident Roger Geissberger

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Die 20 Klubs der Swiss Football League (SFL) haben an einer ausserordentlichen Generalversammlung in Bern mit 16 zu 4 Stimmen beschlossen, die Barrage-Spiele wieder einzuführen. Im Frühling 2019 spielt der Neunte der Super League gegen den Zweiten der Challenge League um einen Platz in der höchsten Spielklasse.

«Dieser Entscheid ist grossartig und ganz im Sinne des Sports und der Spannung», sagt Roger Geissberger, seines Zeichens Vizepräsident und Leiter Ressort Sport des FC Aarau.

«Wir waren immer für die Barrage und haben uns für die Entscheidungsspiele um den Aufstieg eingesetzt. Mit diesem Entscheid wird die Challenge League ganz klar aufgewertet.»

Noch im Herbst 2017 wurde die Einführung der Barrage von den 20 Klubs der SFL abgelehnt. Damals konnte keine Zweidrittels-Mehrheit erreicht werden. Jetzt hat es geklappt: Nach sieben Jahren werden die Barrage-Spiele also wieder eingeführt.

Im letzten Aufeinandertreffen 2012 spielte der FC Aarau gegen Sion. Nach einem 0:3 im Hinspiel im Stade de Tourbillon gewann der FC Aarau das Rückspiel mit 1:0. Das reichte allerdings nicht für den Aufstieg.

Sandro Burki im Duell gegen Didier Crettenand.
11 Bilder
Torschütze Dragan Mardja.
Aarau im Barrage-Spiel gegen Sion
Margairaz (M.) gegen Jäckle und Goalie Joël Mall.
Dragan Mardja nach dem 1:0.
Impressionen von der Tribüne des Stade de Tourbillon.
Impressionen von der Tribüne des Stade de Tourbillon.
Impressionen von der Tribüne des Stade de Tourbillon
Impressionen von der Tribüne des Stade de Tourbillon
Impressionen von der Tribüne des Stade de Tourbillon
Aarau im Barrage-Spiel gegen Sion

Sandro Burki im Duell gegen Didier Crettenand.

Keystone

Was die Ansetzungen der Spiele betrifft, haben die Heimklubs der zweithöchsten Spielklasse in der Saison 2018/19 einen grösseren Spielraum. Partien am Samstag können zwischen 17 Uhr und 20 Uhr angepfiffen werden.

Neu dürfen vier Spieler eingewechselt werden

Am Sonntag ist der Beginn der Spiele zwischen 14.30 Uhr und 16.00 Uhr möglich. Das Fernsehspiel findet am Freitag statt.

Am Montag gibt es keine Partien mehr. Und zu guter Letzt dürfen in der Challenge League neu vier statt nur drei Spieler eingewechselt werden. Das Ziel: Es sollen vermehrt Talente zum Einsatz kommen. ​

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