Wie hat das «Kleine Eidgenössische» wirtschaftlich abgeschlossen?
Hans-Ulrich Schär: Der Abschluss ist noch nicht definitiv. Aber wir werden vermutlich mit einem kleinen Gewinn abschliessen.

Warum dauerte die Bekanntgabe dieses Resultates so lange? Gab es Probleme mit Abrechnungen?
Wir warten noch auf die Abrechnung der Platzsanierung und auch auf die Abrechnung der Mehrwertsteuer. Alle anderen Rechnungen sind bezahlt.

Sind jetzt alle Arbeiten abgeschlossen?
Noch nicht ganz. In den nächsten Wochen geht der Schlussbericht in Druck. Der definitive Rechnungsabschluss sollte ebenfalls in ein paar Wochen folgen. Ausserdem werden wir an Versammlungen eine abschliessende Präsentation zeigen.

Was geschah seit dem Festwochenende am 29./30. August?
Zwei Tage nach unserem Fest übergaben wir den Festplatz und die Einrichtungen an «Route 66». Nach diesem Fest halfen wir beim Abbau mit. Im Oktober erfolgte die Platzsanierung, gefolgt von einem Debriefing mit der Gemeinde. Am 8. November führten wir einen Helferbrunch in Uerkheim mit 150 Teilnehmern durch. An der GV des Schwingklubs Zofingen am 21. November präsentierte ich einen provisorischen Schlussbericht.

Wie lautet Ihr Fazit nach dreieinhalbjähriger Vorbereitung und einem heissen, aber gelungenen Anlass?
Ja, wir blicken auf einen sehr gut gelungenen Anlass zurück. Allerdings herrschte für Ende August zu heisses Wetter. Der Aufwand war gross, deshalb resultierte aus materieller Sicht ein zu kleiner Ertrag.

Was war für Sie das Gefreuteste am vierten Eidgenössischen Nachwuchs-Schwingertag?
Die 150 Nachwuchsschwinger zeigten begeisternden Sport. Ebenfalls freut mich, dass der Anlass ohne grössere Verletzung ablief. Dagegen ärgert mich, dass noch nicht alle ihre Gabe verdankt haben.

OK-Präsident Hans-Ulrich Schär (rechts) bei der Übergabe der Siegerglocke an den Schlussganggewinner des Jahrganges 1999, Peter Beer.

OK-Präsident Hans-Ulrich Schär (rechts) bei der Übergabe der Siegerglocke an den Schlussganggewinner des Jahrganges 1999, Peter Beer.

Was hat sich organisatorisch besonders bewährt?
Das Organisationskomitee des Aargauer Kantonalschwingfestes von 2009 in Aarburg erwies sich als eingespieltes Team. Dieses konnten wir punktuell gut verstärken. Dazu war die Erfahrung von Manfred Schneider, dem Technischen Leiter Jungschwingen ESV, sehr wertvoll.

Was würden Sie aus heutiger Sicht anders anpacken?
Bei der Infrastruktur erwiesen sich im Nachhinein einige Investitionen als zu gross. Da hätten wir Geld sparen können.

Haben Sie einen Ratschlag oder eine wichtige Erkenntnis zuhanden des OK 2018 in Landquart?
Jedes OK hat andere Voraussetzungen und muss deshalb selber den passenden Weg finden. Aber wir stehen dem OK des 5. ENST jederzeit mit Informationen zur Verfügung. Wir halten uns auch gerne für eine gemeinsame OK-Sitzung bereit.

Wie viele Helfer standen im Einsatz? Wie viele Helferstunden kamen zusammen?
Wir setzten insgesamt rund 400 Helfer ein. Diese standen über 4000 Stunden im Einsatz. Die Arbeitsstunden des OK sind hier nicht eingerechnet.

Hat sich dieser Einsatz gelohnt?
Selbstverständlich hat sich dieser grosse Einsatz zugunsten unseres Schwingernachwuchses gelohnt. Wir dürfen sagen, dass die Entwicklung zum «kleinen Eidgenössischen» vollzogen ist.

Ist das OK schon aufgelöst?
Nein, die Schlusssitzung ist im Frühjahr 2016 vorgesehen. An dieser werden wir die Schlussrechnung und den Schlussbericht verabschieden. Danach wird der Trägerverein «4. ENST 2015 Aarburg» aufgelöst.

Was ist der nächste Grossanlass für den SK Zofingen?
Als nächstes Schwingfest steht für den Schwingklub Zofingen der Niklaus-Thut-Schwinget am 10. Juli 2016 auf dem Terminkalender. Der nächste Grossanlass in unserer Region wird das Aargauer Kantonalschwingfest 2019 sein, das der Schwingklub Zofingen im Rahmen seines 100-Jahr-Jubiläums durchführt.

Werden Sie wieder als OK-Präsident im Einsatz stehen?
Das lasse ich vorerst offen. Ich gehe eher davon aus, dass ich in einer anderen Teilaufgabe im Rahmen des Jubiläums aktiv sein werde.