Lenzburger Lauf

Am Lenzburger Lauf feiern Roger Küng und Alexandra Schaller Heimsiege

Der Lenzburger Roger Küng und die Heimweh-Freiämterin Alexandra Schaller setzten sich beim Lenzburger Lauf über die Hauptdistanz von 11,6 km souverän durch. Aufgrund der heissen Temperaturen war es laut Küng ein brutal hartes Rennen.

Die Ziellinie überquerte der 33-jährige Tagessieger mit entsprechender Pose und einem Lachen auf den Lippen. Alsdann folgte der Blick auf die Uhr, ehe er sich auf die Knie stützte und vorerst einmal inne hielt. «Ein brutal hartes Rennen», sagte er und verwies auf die Topografie, vor allem aber auf die Temperaturen.

Mit solidem Vorsprung zum Sieg

«Das war eines meiner wärmsten Rennen überhaupt», sagte er. Entsprechend bekam er dies zu spüren: «Ab Rennhälfte begannen die Probleme, und es folgte ein Durchwürgen.» Nach für ihn bescheidenen 46:19 Minuten war die Distanz bewältigt.

Sieger des Lenzburger Lauf 2018: Roger Küng

Sieger des Lenzburger Lauf 2018: Roger Küng

  

Ein solider Vorsprung von 43 Sekunden wies der Lenzburger – er war vor vier Jahren aus dem Freiamt zugezogen – auf.  «Zeitlich hätte ich mir schon mehr ausgerechnet, aufgrund der Hitze lag aber nicht mehr drin.»

Alexandra Schaller eine Klasse für sich

Ähnlich drückte sich die Frauensiegerin Alexandra Schaller aus. Die Überlegenheit der gebürtigen Freiämterin – sie wohnt nun in Zürich – war frappant. 3:11 Minuten betrug der Vorsprung der 40-Jährigen auf ihre nächste Verfolgerin – die in Läuferkreisen ebenfalls wohlbekannte Gabi Nyffeler.

«Ich entschied mich spontan für dieses Rennen anstelle eines harten Trainings», sagte Schaller lachend. Das zahlte sich aus, «nicht zuletzt, da ich die superschöne, aber enorm fordernde Strecke geniessen konnte.» Als Höhepunkt empfand sie den Schlussabschnitt durch die Lenzburger Altstadt. Und sodann freute sie sich auf «viel kühlendes Getränk und etwas später eine Bratwurst.»

Siegerin des Lenzburger Lauf 2018: Alexandra Schaller.

Siegerin des Lenzburger Lauf 2018: Alexandra Schaller.

  

Viel Einsatz von allen Seiten

Befriedigt zeigten sich nach dem Rennen auch die Organisatoren. «Wir boten mehr Wasser an und das machte sich bezahlt», sagte Co-Präsident Daniel Teubert. Und auch Private unterstützten mit Gartenschlauchduschen, was Waffenläufern, Walkern und Kurzdistanzläufern zugute kam.

Dank dem Grossaufmarsch von Lenzburger Schülern resultierte ein tolles Meldeergebnis. Da liess sich auch ein Sondereinsatz am frühen Samstagmorgen verschmerzen. Wegen des Abtransports des alten Hallwilerseeschiffes Fortuna und einer Kollision mit der Lenburglauf-Passarelle über die Hauptstrasse, gab’s etliches an Mehrarbeit.

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