Eishockey

Am grünen Tisch: Red Lions Reinach schaffen den Ligaerhalt

Die Red Lions Reinach bleiben in der 1. Liga. Weil ein Konkurrent gegen die Regeln verstossen hat und bestraft wurde, schaffen die Aargauer den Ligaerhalt am grünen Tisch. Nun beginnt die Suche nach Spielern für die neue Saison.

Am Ende ging alles unerwartet schnell. Am Mittwochabend war eigentlich das dritte Playout-Spiel zwischen den Red Lions Reinach und Villars geplant gewesen. Nachdem die Aargauer Spiel eins verloren hatte, reagierten sie mit einem 5:3-Sieg und glaubten wieder an den Ligaerhalt.

Playout-Serie abgesagt

Dieser ist nun geschafft – aber anders als gedacht. Weil Meyrin in der Abstiegsrunde einen nicht spielberechtigten Akteur einsetzte, wurde das Team mit drei Forfait-Niederlagen bestraft und steigt ab. Die Playout-Serie zwischen Villars und Reinach wurde von der Eishockeyliga in der Folge abgesagt. Beide Teams bleiben in der 1. Liga. Damit endet für die Red Lions eine turbulente Saison versöhnlich.

Mit Zuversicht in die neue Saison

«Ich bin froh, dass wir die Saison mit einem Sieg abgeschlossen haben. Das gibt Zuversicht», sagt Carl von Heeren, der die Red Lions derzeit interimistisch führt. Zuversicht deshalb, weil der Ligaerhalt nun zwar am grünen Tisch erfolgte, der Sieg aber den Glauben an die Konkurrenzfähigkeit in der 1. Liga zurückbrachte. Diese war im Verlauf der Saison oft nicht gegeben.

Neue Spieler braucht der Klub

Vor allem, weil den Red Lions Spieler fehlten. «Das erste Playout-Spiel bestritten wir mit elf Mann», sagt von Heeren. Darum sei es nun wichtig, schnell neue Spieler zu finden. Einfach wird das nicht, schon vor der vergangenen Spielzeit war der Verein auf der Suche.
Auch im Vorstand des Vereins, in dem es zahlreiche Wechsel gab, soll Ruhe einkehren. Von Heeren kandiert an der GV im Juni als Präsident.

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