Basketball
Alstom Baden hat Ziel erreicht – aber nicht ganz zufrieden

Alstom Baden beendet die Saison auf Platz sechs der NLB-Aufstiegsrunde. Das Saisonziel wurde erreicht, doch es wäre mehr drin gelegen.

Luca Muntwyler
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Die nächste Saison bereits im Blickfeld: Die Badenerinnen Angela Kopp (l.) und Florence Hügli (19) und Michelle Bütler.

Die nächste Saison bereits im Blickfeld: Die Badenerinnen Angela Kopp (l.) und Florence Hügli (19) und Michelle Bütler.

Otto Luscher

Alstom Baden setzte sich vor der Saison das Ziel, die Aufstiegsrunde der NLB zu erreichen. Dieses Ziel haben sie zwar knapp realisiert, doch vollständig zufrieden mit der Saison können sie nicht sein.

«Wir sind froh, dass wir es in die Aufstiegsrunde geschafft haben», meint Angela Kopp, Spielerin von Alstom Baden. Das Niveau dort ist beträchtlich höher, da die besten Teams der NLB aufeinandertreffen. Trotzdem konnten die Badenerinnen gegen die beiden welschen Teams DEL und Cossonay zwei Siege einfahren und konnten so kurz vor Schluss der Saison noch auf eine Playoff-Teilnahme hoffen. Doch ging das entscheidende Spiel gegen Lausanne verloren und somit beendet Alstom Baden die Saison auf Platz sechs.

Bevor der Spielbetrieb der NLB begann, nahmen die Basketballerinnen am Schweizer Cup teil. Dort traf man auf das NLA-Team von Uni Basel. «Gegen einen NLA-Verein hatten wir keine Chancen und es war unser erstes Saisonspiel. Trotzdem haben wir uns sehr gut geschlagen und eine ansprechende Partie gezeigt», erinnert sich Kopp.

In dieser Saison wäre aber durchaus mehr drin gelegen. «Einige Spiele haben wir unnötig verloren, mit nur einem oder zwei Punkten Unterschied. Wir hätten mehr gewinnen können und sind darum nicht ganz zufrieden», erklärt Kopp. Gründe dafür waren das eigene Unvermögen. Manchmal lag es aber auch nur an der Einstellung. Zudem haben die Badenerinnen in der Aufstiegsrunde einzelne Partien zu deutlich verloren. «Wir konnten in einigen Spielen gut mithalten und haben dann ziemlich nachgelassen», ergänzt Kopp. «Solche Situationen müssen wir für die nächste Saison verbessern.»

Ein neuer Trainer

Auch gab es auf diese Saison hin einige Veränderungen, mitunter ein neuer Trainer. «Da kann es natürlich immer Anpassungsschwierigkeiten geben», sagt Kopp. Die Zusammenarbeit funktioniert nicht immer auf Anhieb, doch sind die Basketballerinnen auf gutem Wege, nächste Saison besser auf ihn eingestellt zu sein.

Dies ist auch nötig, denn mit Michelle Bütler und Cinzia Ferrari verlassen zwei wichtige Teamstützen den Verein. Besonders der Abgang von Topskorerin Ferrari, die nächste Saison für Uni Basel in der NLA spielen wird, ist schmerzlich. «Ohne sie wird es schwer, sie wird uns fehlen. Doch ergeben sich dadurch auch neue Möglichkeiten für neue Spielerinnen», gibt sich Kopp optimistisch.

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