NLA-Handball

Als Trost für die Cupfinal-Absage: Der HSC Suhr Aarau darf sich im Supercup mit den Kadetten messen

Der HSC Suhr Aarau mit Joao Ferraz (l.) trifft im Supercup auf die Kadetten Schaffhausen mit Zarko Sesum.

Der HSC Suhr Aarau mit Joao Ferraz (l.) trifft im Supercup auf die Kadetten Schaffhausen mit Zarko Sesum.

30. August statt 15. März. Supercup statt Cupfinal. Aber immerhin: Der HSC Suhr Aarau darf – wenn auch mit fünfeinhalb Monaten Verspätung – noch vor Beginn der neuen Saison um einen Titel spielen.

Anfang März hatte der Schweizerische Handballverband SHV entschieden, den Cupfinaltag 2020 zu verschieben. Einen Monat später folgte die komplette Kapitulation vor der Coronavirus-Pandemie: Die Cupfinals wurden abgesagt, die Wettbewerbe nicht gewertet.

In den Reihen des HSC Suhr Aarau war die Enttäuschung über diesen Entscheid besonders gross gewesen. Denn das Team von Trainer Misha Kaufmann hat sich die Teilnahme am Cupfinal gegen den Schweizer Handballkrösus Kadetten Schaffhausen dank Auswärtssiegen bei Pfadi Winterthur (Viertelfinal) und GC Amicitia (Halbfinal) redlich verdient. Erstmals seit der Saison 2006/07 und insgesamt zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte wäre der HSC im Cupfinal gestanden.

Nun gibt es für den Aargauer NLA-Klub immerhin ein kleines Trostpflaster: Im Supercup trifft der HSC am Sonntag, 30. August, in der Winterthurer AXA-Arena auf die Kadetten Schaffhausen. Damit erhalten Tim Aufdenblatten und Co. immerhin doch noch die Gelegenheit, die Ostschweizer im Kampf um einen Titel herauszufordern.

Der SHV hat entschieden, dass der Supercup-Anlass unter den Ausführungsbestimmungen von Swiss Olympic für Veranstaltungen bis 1000 Personen stattfinden kann. Tickets gibt es auf der Website von Ticketcorner zu kaufen.

Schutzkonzept mit vier Sektoren

Für die Veranstaltung hat der SHV in Zusammenarbeit mit der Hallenbetreiberin ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses sieht vor, dass die Zuschauer in vier verschiedenen Sektoren à maximal 300 Personen platziert werden.

Die einzelnen Sektoren verfügen über separate Eingänge, Toiletten und Verpflegungsstände. Dies, damit sich die Zuschauerinnen und Zuschauer der verschiendenen Sektoren nicht vermischen. Ausserdem werden zur allfälligen Nachvollziehbarkeit von möglichen Kontakten mit Infizierten die Personalien aller Ticketkäufer erfasst.

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