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Alexander Aeschbach holt sich Bronzemedaille

Bahn-Routinier Alexander Aeschbach aus Dürrenäsch sorgte dafür, dass der Radsport-Kanton Aargau an den diesjährigen Schweizer Meisterschaften, auf der altehrwürdigen Rennbahn von Zürich-Oerlikon, nicht medaillenlos ausging.

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Alexander Aeschbach in voller Fahrt

Alexander Aeschbach in voller Fahrt

August Widmer

Aeschbach holte sich im Punktefahren die Bronzemedaille. Vor ihm blieben nur der neue Titelträger Tristan Marguet und Jan Keller. In diesem Rennen kam es zu einem eigentlichen Favoritensterben: Mit Franco Marvulli und Dominique Stark schieden gleich zwei Titelaspiranten vorzeitig aus.

Auch bei Alexander Aeschbach sah es lange nicht nach einem Medaillen-Gewinn aus. Bereits die Einzelverfolgung zum Meisterschafts-Auftakt verlief für den Dürrenäscher nicht nach Mass. Aeschbach war direkt von drei Rundstreckenrennen in Deutschland nach Oerlikon gekommen: «Ich fühlte mich müde. Von Anfang an fehlte der Zug.» Dazu kam, dass sich Aeschbach wegen eines Sturzes Ende Mai, als er in Döttingen von einem Auto angefahren wurde, nicht richtig auf die Meisterschaften vorbereiten konnte. Umso mehr freute sich Aeschbach über die unerwartete Medaille im Punktefahren: «Manchmal braucht man in einem Rennen auch etwas Glück. Obwohl mich die Achsel wegen des Sturzes immer noch schmerzte, hatte ich dieses Rennglück im Punktefahren.»

Mit David Jansen stand neben Aeschbach noch ein weiterer Aargauer im Einsatz. Im Km-Zeitfahren kam der für den RB Brugg fahrende Würenloser nicht über den achten Rang hinaus. Dafür hielt er sich im Sprinter-Omnium ganz ordentlich. Die stärkste Leistung gelang ihm dabei im reinen Sprint: Er bootete im Halbfinal den mehrfachen Titelträger Patrick Merk aus. Im Final musste er sich lediglich dem neuen Meister Gael Suter geschlagen geben. Jansen konnte die gute Leistung vom Sprint im Ausscheidungsfahren und im Keirin nicht wiederholen, sodass er letztlich Fünfter wurde. (awi)

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