Fussball

«Adeus Suíça»: Hier sagt ex-Wohlen-Kicker Wellington Tschüss

Wellington am frühen Morgen am Flughafen in Zürich.

Wellington am frühen Morgen am Flughafen in Zürich.

Der Ex-Wohler Wellington hat heute Morgen früh die Schweiz Richtung Brasilien verlassen. Er steht bereits in Kontakt mit einem Klub in seiner Heimt. Der Abschied sei sehr herzlich gewesen, sagt Wellingtons Anwalt Jean-Pierre Gallati.

Er wirkt noch etwas verschlafen. Kein Wunder: Bereits um 6:55 Uhr hob das Flugzeug in Richtung Amsterdam Schiphol ab. Mit an Bord: Wellington, der in den letzten Wochen mit seinem Abgang beim FC Wohlen schweizweit für Furore gesorgt hat.

«Er fliegt mit KLM nach Amsterdam und von dort weiter nach São Paulo», sagt Jean-Pierre Gallati, der Wellington rechtlich betreute. In Brasilien wird Wellington nach seinem verkorksten Engagement in der Schweiz sein neues Glück suchen. Vorläufig wohnt er dabei in seinem Elternhaus in São Vicente, einer Stadt rund 50 Kilometer von der brasilianischen Metropole São Paulo entfernt. Laut Gallati befinden sich auch Wellingtons Frau und das gemeinsame Kind dort.

Herzlicher Abschied

Allerdings will sich Wellington keineswegs an den bekannten Stränden in Brasiliens Süden nur an die Sonne legen. Vielmehr plant er die Fortsetzung seiner Karriere in Südamerika. «Er verhandelte bereits von der Schweiz aus mit einem Klub aus dem Norden des Landes», weiss Gallati und fügt schmunzelnd hinzu: «Vom Verein erhält er auch eine Wohnung.»

Laut dem Anwalt sei Wellington vor seiner Abreise sehr «optimistisch und erleichtert» gewesen. «Dieser Mann will einfach nur Fussball spielen», so Gallati. Der Abschied sei sehr herzlich verlaufen, Wellington habe sich mehrmals bei ihm bedankt. Der Brasilianer wurde von seinem Übersetzer an den Flughafen begleitet. 

Der ehemalige Wohlen-Verteidiger Wellington bekommt seinen Pass zurück

Der ehemalige Wohlen-Verteidiger Wellington bekommt seinen Pass zurück

Fragen bleiben

Trotz der Abreise des Brasilianer bleiben einige Fragen. So läuft noch eine Strafanzeige gegen Wohlens Verwaltungsratspräsident René Meier wegen des Verdachts der üblen Nachrede. Und auch die Rolle des Spielerberaters Peter Bozzetti ist noch nicht geklärt.

FC-Wohlen-Wellington vor den Augen seiner Familie verhaftet.

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