Judo
Achtelfinal-Qualifikation: Ciril Grossklaus mit seinem besten WM-Resultat

An der Judo Weltmeisterschaft im russischen Chelyabinsk standen heute die beiden Aargauer Judokas Ciril Grossklaus und Domenic Wenzinger vom JJJC Brugg in der Kategorie bis 90 Kilogramm im Einsatz.

Fabio Baranzini
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Domenic Wenzinger (links) und Ciril Grossklaus (rechts) vor dem Leistungszentrum der Judokas in Windisch.

Domenic Wenzinger (links) und Ciril Grossklaus (rechts) vor dem Leistungszentrum der Judokas in Windisch.

Fabio Baranzini

Der 23-jährige Grossklaus aus Hottwil zeigte beim Saisonhighlight in Russland eine gute Leistung. Bei seiner dritten WM-Teilnahme erreichte der Judoka erstmals die Achtelfinals.

Grossklaus, der in den Pool B gelost wurde, bezwang in der ersten Runde den Griechen Periklis Psalidas mit der Höchswertung Ippon nach etwas mehr als 90 Sekunden Kampfzeit. Gar noch schneller gewann er seinen zweiten Kampf gegen Oday Thwaib aus Palästina - wiederum mit einem Ippon, diesmal aber bereits nach 60 Sekunden.

Knappe Niederlage gegen Voprosov

Im Achtelfinale wartete dann mit dem einheimischen Kirill Voprosov ein wesentlich grössers Kaliber auf Grossklaus. In einem ausgeglichenen Kampf über die volle Distanz musste er sich dem späteren Bronzemedaillengewinner knapp geschlagen geben.

"Ich habe eigentlich stark gekämpft und konnte ihm meinen Griff oft aufzwingen. Leider entkam er mir oftmals im letzten Moment", so Grossklaus und er fügt an: "Der Kampf war ziemlich offen und hätte genau so gut in meine Richtung gehen können." Trotz der Niederlage konnte Ciril Grossklaus im Hinblick auf eine mögliche Olympiaqualifikation für Rio 2016 dank der Achtelfinalqualifikation wertvolle Punkte sammeln.

Weniger gut lief es dem zweiten Aargauer Judoka. Domenic Wenzinger traf bei seinem WM-Debüt im Pool C zum Auftakt auf Komronshoh Ustopiriyon aus Tadschikistan. Es lief ihm nicht wie gewünscht und so musste Wenzinger seine Ambitionen bereits nach dem ersten Kampf begraben.

Zählbare Würfe gab es im Duell mit dem Mann aus Tadschikistan keine, doch Wenzinger kassierte eine Zeitstrafe mehr als sein Gegner (3:2) und schied damit auf ärgerliche Art und Weise aus.