Viktorija Gojkovic ist am Montag überraschend verstorben. Die Kunstturn-Trainerin war erst 46 Jahre alt. Die Todesursache ist unklar. Ein Suizid könne aber ausgeschlossen werden. Viktorija Gojkovic wurde tot im Badezimmer gefunden. Eine Obduktion soll nun die Todesursache klären.

«Die Trauer ist riesig. Wir sind geschockt», sagt Alex Schumacher, Leiter Abteilung Spitzensport beim Aargauer Turnverband.

Todesanzeige

Todesanzeige

Gojkovic arbeitete seit März 2004 im Regionalen Leistungszentrum in Niederlenz. Die gebürtige Russin hat zusammen mit ihrem Mann die besten Aargauer Nachwuchsturnerinnen betreut. Zuletzt kümmerte sich Gojkovic um drei Athletinnen, die ab 23. Juli am Olympischen Sommerfestival der Europäischen Jugend in Ungarn teilnehmen werden. Gemäss «TagesAnzeiger» war das Ehepaar Gojkovic auch schon als Nationaltrainer im Gespräch.

In einer Todesanzeige schreibt der Aargauer Turnverband: «Viktorija hat sich sehr für unsere Kunsturnerinnen im Aargau eingesetzt und für den Turnsport engagiert. Wir verlieren mit ihr eine hochqualifizierte Kraft und geschätzte Arbeitskollegin. Wir werden sie sehr vermissen.»

Riesige Anteilnahme

David Huser, Chef Spitzensport im Aargauer Turnverband, sagt: «Die Anteilnahme in der ganzen Turnerszene ist riesig.» Lucas Fischer, ehemaliges Aushängeschild der Aargauer Kunsturner, schreibt auf Facebook: «Du (Viktorija Gojkovic; die Red.) hast viele Wege von vielen jungen Turnerinnen und Turnern mitgestaltet. Mein Beileid, Kraft und grösste Anteilnahme an die ganze Familie, Freunde und alle, die von Vicka lernen durften...»

Viktorija Gojkovic hinterlässt zwei Söhne im Teenager-Alter. Sie wird in den nächsten Tagen an ihrem Wohnort Niederlenz bestattet. (mpr/rso)