Handball
Aargauer reisen mit Rückenwind an den Zürichsee

Auf den ersten Heimsieg folgt nun die fünfte Auswärtspartie. Mit dem HC Wädenswil wartet ein unbequemer Gegner auf Städtli 1. Das Team aus Baden will den Aufwärtstrend behalten und gegen Wädenswil punkten.

Franco Bassani
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Remo Hochstrasser (r.) vom STV Baden will auswärts gegen den HC Wädenswil überzeugen und Tore erzielen

Remo Hochstrasser (r.) vom STV Baden will auswärts gegen den HC Wädenswil überzeugen und Tore erzielen

Alexander Wagner

Nach dem erkämpften und phasenweise auch erknorzten Sieg gegen den TV Solothurn kommen nun Spiele, die Städtli gewinnen muss, wenn man nicht in den Abstiegsstrudel geraten will. Das gilt allerdings für beide Teams, die am Samstag aufeinandertreffen, denn auch der HC Wädenswil hat keinen berauschenden Saisonstart hinter sich: Zu Hause konnte der HCW zwar gegen Chênois gewinnen, verlor aber alle anderen fünf Spiele.

Bei Städtli 1 ist zu hoffen, dass der Knoten nun gelöst ist und man etwas befreiter aufspielen kann. Zu wünschen wäre es, denn wenn’s erst einmal ums «Siegen müssen» geht, wird’s schwierig, den Kopf frei zu bekommen.

In der letzten Saison setzt es in Wädenswil eine empfindliche Niederlage mit fünf Toren, während zu Hause dann wieder ein Sieg herausschaute – ebenfalls mit fünf Toren Unterschied! Ein Grund mehr, die Wädenswiler nicht zu unterschätzen, auch wenn dies durch den Abgang von Mikkel Madsen zu Stäfa sehr verlockend wäre. Das gibt ein ganz hartes Stück Arbeit!

Raphael Bolliger musste am Samstag seine Schulter schonen und konnte deshalb nicht eingesetzt werden. Was die Schmerzen verursacht wird diese Woche untersucht – hoffen wir auf eine schnelle Genesung.

Das Spiel in der Glärnischhalle Wädenswil wird um 17 Uhr angepfiffen. Spieler und Staff wollen den Rückenwind des Heimsiegs für einen Erfolg am Zürichsee nutzen und freuen sich, möglichst viele Badener Fans auf den Rängen begrüssen zu können!