Pontonier
Aargauer Pontoniere räumen beim Eidgenössischen gross ab

Viel besser hätte es den Aargauern beim Eidgenössischen Wettfahren der Pontoniere nicht laufen können. Roger Treier und Pascal Knecht aus Schwaderloch siegten beim 38. Eidgenössischen Pontonier-Wettfahren bei den Aktiven vor drei weiteren Aargauern.

Alexander Wagner
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EidgenössischerPontonierwettkampf im Unteren Aaretal.
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Eidgenössischer Pontonierwettkampf im Unteren Aaretal.
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Eidgenössischer Pontonierwettkampf im Unteren Aaretal.
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Eidgenössischer Pontonierwettkampf im Unteren Aaretal.
Eidgenössischer Pontonierwettkampf im Unteren Aaretal.
Eidgenössischer Pontonierwettkampf im Unteren Aaretal.
Eidgenössischer Pontonierwettkampf im Unteren Aaretal.

EidgenössischerPontonierwettkampf im Unteren Aaretal.

Im Sektionsfahren schwangen bei den letzten beiden Eidgenössischen Sisseln obenaus. Diesmal ging der oberste Podestplatz an Stein am Rhein vor Aarwangen. Schwaderloch kam auf den dritten Rang, haarscharf vor Mumpf. Mit Titelverteidiger Sisseln auf dem sechsten Rang und Wallbach auf Rang sieben rundeten die starken Fricktaler die positive Bilanz der Aargauer ab.

Noch besser lief es bei der Kategorie C, den Aktiven. Hier schwangen Roger Treier und Pascal Knecht zum ersten Mal obenaus. Beim 36. Eidgenössischen 2007 in Diessenhofen belegten die beiden den dritten Rang.

«Ja, es ist uns wirklich gut gelaufen», meinten die beiden nach der Siegerehrung sichtlich gerührt. Der hohe Wasserstand der Aare machte es aber schwierig. «Es war höher und damit schneller. Das machte es sehr eigen», erklärte der 42-jährige Steuermann Roger Treier. «Das war sicherlich kein Heimvorteil», meinten Treier und sein 28-jähriger Vorderfahrer bevor sie den anderen Aargauern auf dem Posten von Herzen gratulierten. Knapp dahinter lagen Roger Kälin und Fabian Dinkel aus Sisseln vor Fabian Frei und Martin Fritz aus Schwaderloch. Auch auf dem vierten Rang kamen mit Silvan Schmid und Stefan Weiersmüller auf Mumpf zwei Fricktaler.

Preise ohne Ende

Bei den routinierten Pontonieren in der Kategorie D waren die Aargauer ebenfalls ganz vorne: Philipp Güntert und Urs Müller kamen auf den zweiten Rang, Urs Wettach und Andreas Keller aus Klingnau fuhren auf den vierten Platz. Klingnau gehörte ohnehin zu den grossen Siegern, waren die doch hervorragende Gastgeber und auch am letzten Wettkampftag mit den misslichen Wetterbedingungen stellten sie ihr grosses Organisations- und Improvisationstalent unter Beweis.

Auch bei den Spezialpreisen räumte Schwaderloch gnadenlos ab: So ging sowohl der Gramach-Becher als auch der Amerikaner Wanderbecher nach Schwaderloch. Und den Generationenpreis holten sich Arthur und Fabian Frei. Dies war nicht ganz unerwartet, denn das Vater-Sohn-Duo gehörte zu den Favoriten und rundete das gelungene Eidgenössische für die Aargauer und insbesondere für die Schwaderlocher ab.

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