Leichtathletik
Aargauer Mittelstreckenläufer Jan Hochstrasser beendet seine Karriere

Nun ist Schluss: Der Safenwiler 1500-Meter-Spezialist Jan Hochstrasser gibt aus verschiedenen Gründen den Rücktritt vom Leichtathletik-Spitzensport bekannt.

Pascal Kamber
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Jan Hochstrasser

Jan Hochstrasser

Keystone

Was sich abgezeichnet hat, ist nun Tatsache geworden: Mittelstreckenläufer Jan Hochstrasser gibt den Rücktritt seiner Leichtathletik-Karriere bekannt. Der bald 30-jährige Safenwiler führt mehrere Gründe auf, die ihn zu diesem Entscheid bewogen haben.

«Nach der EM in Berlin habe ich gemerkt, dass mir die Leichtathletik nicht mehr gleich viel gibt wie früher», sagt Hochstrasser. Deshalb seien für ihn die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio auch nicht als Fernziel in Frage gekommen. Nach dem Abschluss der Masterarbeit im vergangenen Mai ist zudem das Verlangen nach einer persönlichen Veränderung gestiegen. «Jetzt ist der richtige Moment, um ein Kapitel zu schliessen», erklärt Hochstrasser.

Jan Hochstrasser war der einzige Schweizer Mittelstreckenläufer an der EM in Berlin.
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Jan Hochstrasser
Jan Hochstrasser beim Leistungstest.
An den Schweizer Meisterschaften: Jan Hochstrasser (m.) musste sich Pascal Furtwängler (l.) im 800-m-Final im Schlussspurt knapp geschlagen geben.
Jan Hochstrasser (1500 m) und Silvan Wicki (100 m, 200 m, 4x100 m.)
Aargauer Sport-Gala 2018: Regierungsrat Alex Hürzeler (v.l.), Wasserspringerin Vivian Barth und Leichtathlet Jan Hochstrasser.
Julien Wanders (l.) und Jan Hochstrasser.
Pascal Furtwängler (l.) und Jan Hochstrasser.

Jan Hochstrasser war der einzige Schweizer Mittelstreckenläufer an der EM in Berlin.

In seiner über zehnjährigen Laufbahn hat Jan Hochstrasser beachtliche Erfolge feiern dürfen. Neben mehreren Schweizer-Meister-Titeln über 800 und 5000 Metern gewann er auch SM-Gold mit diversen Staffeln.

Auf internationaler Ebene stechen die Teilnahmen an den Europameisterschaften 2014 in Zürich und letzten August in Berlin heraus. Weiter stehen Starts an der Universiade in Kasan, an den «Jeux de la Francophonie» (beide 2013) und den Military-World-Games in Rio de Janeiro (2011) oder an mehreren Team-Europameisterschaften zu Buche.