Eisklettern

Aargauer Kevin Huser als zweitbester Schweizer an den Champagny-en-Vanoise

Petra Klingler auf dem Weg zu Bronze.

An einem eindrücklichen Eisturm fanden in Champagny-en-Vanoise (FRA) je ein weiterer Lead- und Speed-Eiskletterweltcup statt. An beiden Wettkämpfen nahmen insgesamt 69 Athletinnen und Athleten aus 18 Ländern teil, darunter auch vier Damen und sieben Herren aus der Schweiz. Für das Regionalzentrum Zürich starteten Petra Klingler (Bonstetten) im Lead bei den Damen und Kevin Huser (Widen) im Lead bei den Herren.

Petra Klingler (Bonstetten) bestritt in Frankreich bereits ihren letzten Eiskletter-Wettkampf dieser Saison. Und dabei hatte sie sich nochmals einiges vorgenommen. Mit einer guten Qualifikation konnte sie sich problemlos für den Halbfinal qualifizieren. Die Halbfinalroute war eher einfach, so dass neun Athletinnen diese innert der vorgegeben Maximalzeit topen konnten. Klingler schaffte dies am Schnellste, führte damit das Zwischenklassement an und stand im Final.

In der Finalroute startete Klingler souverän. Doch kurz nach der Hälfte geriet sie kurz aus dem Gleichgewicht, konnte sich aber gekonnt auffangen und souverän weiter klettern. Doch bei diesem Missgeschick verlor sie wertvolle Sekunden, die am Schluss eine noch bessere Rangierung verhinderten. Doch der dritte Rang ist für Klingler ein toller Abschluss der Eisklettersaison.

Huser zweitbester Schweizer

Mit Yannick Glatthard (Meiringen) kletterte ebenfalls ein Schweizer im Lead-Final. Er kletterte schnell und stark. Doch gegen Schluss der Route patzte er und musste mit dem vierten Rang vorlieb nehmen. Kevin Huser (Widen) vom Regionalzentrum Zürich kletterte im Halbfinal auf Rang 14 und verpasste damit den Final. Immerhin war er damit zweitbester Schweizer.

Russische Dominanz im Speed

Wie bereits in der letzten Saison und den letzten Wettkämpfen dominierten im Speed die Russen. Sie belegten sowohl bei den Damen als auch bei den Herren sämtliche Podestplätze.

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