Motorrad

Aargauer Asphalt-Cowboys peilen den Meistertitel an

Lorenz Sennhauser vom ASR BMW RR-Power-Team ist bereit für die neue Saison, die in zwei Wochen in Brünn beginnt. zvg

Lorenz Sennhauser vom ASR BMW RR-Power-Team ist bereit für die neue Saison, die in zwei Wochen in Brünn beginnt. zvg

Die Motorrad-Crew um Teamchef Adi Schwegler aus Niederwil ist seit 2006 in der Rennsportszene aktiv. Das ASR BMW RR-Power Team setzt in der kommenden Schweizer Meisterschaft wieder auf das Duo Lorenz Sennhauser/Chris Burri.

Bei Testfahrten in Spanien hat sich die Motorrad-Crew des erfahrenen Teamchefs Adi Schwegler aus Niederwil auf die neue Rennsaison vorbereitet. Sie beginnt in zwei Wochen in Brünn, Tschechien.

Sieben Events à je zwei Rennläufe stehen auf dem Kalender der Schweizer Meisterschaft 2013, die dann im September in Hockenheim, Deutschland, abgeschlossen wird. Die weiteren Rennstationen sind Sachsenring und Oschersleben in Deutschland, Most in Tschechen und Dijon in Frankreich.

Von Kawasaki auf BMW

Für Schweglers ASR-Team, das in der Kategorie Superstock 1000 startet, fahren wiederum der erfahrene 35-jährige Pilot Lorenz Sennhauser und der 23-jährige Chris Burri. Letzte Saison reichte es Sennhauser zu Gesamtrang drei, Burri holte in der Gesamtwertung Platz vier.

«Die letzte Saison war sehr hart umkämpft», sagt Teamchef Adi Schwegler, «restlos zufrieden waren wir nicht.» Allerdings waren die Umstände speziell, denn ASR Racing hatte von Kawasaki auf BMW umgesattelt.

«Alles in allem ist der Umstieg recht gut geglückt», bilanziert Schwegler, «und wir konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.» ASR Racing, seit 2006 in der Rennsportszene aktiv, bestreitet auch die neue Saison auf den BMW S1000 RR Rennmaschinen.

«Das Päcklein ist geschnürt»

Die letztjährigen Erfahrungen und die gewonnenen Erkenntnisse aus den Testfahrten auf den Kursen der beiden spanischen Rennstrecken Albacete und Valencia will der Aargauer Rennstall zum grossen Coup nutzen: Gewinn des Schweizer-Meister-Titels 2013.

Adi Schwegler gibt sich sehr zuversichtlich: «Wir haben im Vergleich zur letzten Saison vieles verbessert und verfeinert. Das intensive Feilen am Fahrwerk und an der Abstimmung der Rennmaschinen sollten sich jetzt auszahlen.»

Auch das Fahrerduo passe, sodass die halbe Sekunde pro Runde auf die Allerschnellsten, die letztes Jahr oft gefehlt habe, wettgemacht sein sollte. «Das Päcklein ist definitiv geschnürt, jetzt sollte es klappen», sagt Adi Schwegler abschliessend.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1