Der Sprint ist bei den Männern seit einigen Jahren fest in Aarauer Händen. Auch dieses Jahr ging der Sieg in der Königsdisziplin, dem 100-Meter-Lauf, an die Sprinter des BTV Aaraus, namentlich an Jonas Werner, der in starken 10,76 Sekunden vor seinen Klubkollegen Pin Wanheab und Julian Hasler die Ziellinie überquerte.

Werner lief in seiner Karriere erst einmal knapp unter elf Sekunden und befindet sich nun mit 10,76 unter den besten Sprintern des Landes. Bei den Frauen gab es ebenfalls einen Dreifachsieg, diesmal allerdings durch den TV Wohlen. Loretta Miani sicherte sich in 12,12 die Goldmedaille vor ihren Klubkolleginnen Miriam Wey und Lorena Fischer.

Aarauer Goldhamster

Wie in den letzten Jahren lieferten sich Aarau und Wohlen einen Kampf um die Vorherrschaft im Medaillenspiegel. Zwar sicherten sich die Athleten des TV Wohlen mit 58 Medaillen ganze fünf Stück mehr als die Hauptstädter, doch mit 24 Goldmedaillen konnten die Aarauer den TV Wohlen deutlich distanzieren. Den dritten Rang in der Vereinswertung ging, wie schon im Vorjahr, an den LV Fricktal. Mit zwölf Goldmedaillen resultierten doppelt so viele wie bei den Verfolgern Wettingen-Baden und Bad Zurzach.

Erfolgreiche Fricktaler

Massgeblich am Resultat der Fricktaler beteiligt war Sandro Michel. Der letztjährige Schweizer Meister im Diskuswerfen sicherte sich gleich alle Titel in den Wurfdisziplinen bei den U20. In überlegener Manier siegte er nebst dem Diskus- auch im Speerwurf und im Kugelstossen. Ebenfalls drei Goldmedaillen konnte sich Lino Wunderlin vom LV Fricktal umhängen lassen. Wunderlin siegte bei den U16 über die Hürden, im Drei- und Hochsprung. Damit waren die beiden Fricktaler die erfolgreichsten Athleten der Titelkämpfe.

Umkämpft ging es in den Wurfdisziplinen der Frauen zu und her. Sandra Brändli und Sandra Haslebacher (beide TV Wohlen) teilen nebst dem Namen auch die Passion für weite Würfe. Haslebacher sicherte sich die Titel im Kugelstossen und Speerwerfen, Brändli musste sich zweimal geschlagen geben und wurde zweite. Ihren Titel konnte sie im Diskuswurf trotzdem noch sichern – mit 0,04 m Vorsprung.