Frauen NLB

Aarau empfängt Küssnacht und kann sich mit einem Sieg von den Barrageplätzen befreien

Gegen Küssnacht wollen die FCA-Frauen punkten.

Die FC Aarau Frauen empfangen morgen den FC Küssnacht zum Start des Saison-Schlussspurts. Es wird ein Spiel, das grosse Auswirkungen auf die Tabellensituation von beiden Mannschaften haben kann. Spielbeginn ist um 18.15 Uhr.

Doch blicken wir zuerst noch einmal auf die Samstagspartie gegen Thun zurück. Drei Punkte liegen gelassen. Alles in allem ein Resultat, dass man so akzeptieren kann. Auch Aarau hätte in Thun Punkte mitnehmen können, dafür hats aber ein wenig am Glück gefehlt. Über das Spielgeschehen an sich gibt es wenig zu diskutieren.

Einzig diskutabel war die Leistung des Schiedsrichters. Kein Einlaufen vor dem Spiel. Lässt das Spiel trotz heftigem Schneesturm weiterlaufen und gibt einen Penalty, der keiner war. Gut, über letzteres kann man diskutieren. Jedoch scheint es unprofessionell, ein Spiel weiterlaufen zu lassen, ohne dass man überhaupt die Linien auf dem Feld erkennt. Es war ein einziger Krampf auf dem Feld. Doch da wären wir wieder bei einem Thema, auf dass man in der NLB gerne stösst. Wird Frauenfussball schlechter behandelt? Denken wir nur an den Fakt, dass in der zweithöchsten nationalen Liga nicht einmal Linienrichter aufgeboten werden.

Thun vergessen – Fokus liegt auf Küssnacht

Am Samstag kann Aarau einerseits die bessere Tabellenlage geniessen, was die Situation vor dem Spiel für sie aber nicht einfacher macht. Denn Küssnacht will unbedingt aus der Barrage-Zone herauskommen – und dafür sind drei Punkte in Aarau enorm wichtig. Die beiden Teams trennen zehn Punkte und zwei Tabellenplätze. Bei einem allfälligen Sieg der Aarauerinnen wären diese also in den letzten vier Spielen für Küssnacht nicht mehr einzuholen. Dann blieb nur noch Schlieren auf dem neunten Tabellenplatz, dass für Küssnacht einholbar wäre.

Für Aarau wiederum wäre es ein Druckabfall, könnten sie sich die drei Punkte im Schachen sichern. Die Tabellenlage wäre einigermassen gefestigt und sie könnten sich wieder voll nach vorne orientieren, ohne das Gefühl im Rücken, vielleicht doch noch abzurutschen.

Die FCA-Frauen haben seit dem Rückrundenstart auch eine starke Heimbilanz. Das letzte Mal liessen sie anfangs Dezember Punkte im Schachen liegen. Seither haben sie auf der heimischen Matte nicht mehr verloren. Andererseits bleibt natürlich der Gedanke, dass sie sich gegen in der Tabelle schlechter platzierte Teams schwertun. Denken wir daran, dass die vergangenen Spiele 0:4 für Küssnacht und 3:0 für Aarau ausgegangen sind, so können wir uns auf eine Torreiche Partie freuen.

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