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6 Verteidiger, 0 Stürmer: Wie sieht das FCA-Kader in der nächsten Saison aus?

Für den FC Aarau hat die Super-League-Saisonplanung für die Spielzeit 2014/15 begonnen. Es steht eine Personalplanung an mit vielen Fragezeichen. Klar ist: Gleich sechs bestehende Verteidiger bleiben beim FCA.

Ruedi Kuhn
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Mit welchen Spielern jubelt der FC Aarau in der nächsten Saison?

Mit welchen Spielern jubelt der FC Aarau in der nächsten Saison?

Keystone

Nach hektischen Jahren mit erfolglosem Kampf gegen den Abstieg (2010) und Aufstiegseuphorie (2013) ist für den FC Aarau in dieser Saison für einmal alles anders.

Acht Runden vor Schluss hat der Super-League-Aufsteiger weder Ambitionen nach vorne noch Sorgen nach hinten. Der Vorsprung von 14 Punkten auf den Tabellenletzten Lausanne ist ein beruhigendes Polster.

Titelanwärter noch zu Gast

René Weiler will trotz der komfortablen Ausgangslage nichts von Nonchalance oder gar Ruhekissen wissen.

«Ich möchte mir im Endspurt keinesfalls den Vorwurf gefallen lassen, dass ich nicht das Beste heraushole», sagt der Trainer des FC Aarau.

«Ich versuche, diese Mentalität Tag für Tag auf die Spieler zu übertragen.» Kommt hinzu, dass Weiler auf keinen Fall die Entscheidung um die Meisterschaft verfälschen will.

Schliesslich empfängt der FC Aarau im Schlussspurt der Meisterschaft mit GC und dem FC Basel noch beide Titelanwärter. Höchste Priorität hat momentan trotzdem die Zusammenstellung des Kaders der Saison 2014/15.

Interessant ist die Tatsache, dass mit Igor Nganga, Olivier Jäckle, Juan Pablo Garat, Bruno Martignoni sowie neu auch Kim Jaggy und Nauris Bulvitis (beide bis 2015) gleich sechs Verteidiger beim FCA bleiben werden.

Suche nach einem Stürmer

Mit dem talentierten Miguel Peralta kommt aller Voraussicht nach ein siebter Abwehrspieler hinzu. Im Gegensatz dazu hat man bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen Stürmer unter Vertrag.

Über der Zukunft von Linus Hallenius, Dante Senger und Daniel Gygax schweben noch immer Fragezeichen. Wo bleibt die torgefährliche Nummer 9?

Bezüglich Zusammenstellung des Teams spricht Urs Bachmann von drei bis vier Transfers. «Der Abgang von Artur Ionita führt dazu, dass die Verpflichtung eines zentralen, defensiven Mittelfeldspielers das Wichtigste ist», sagt der Sportchef des FC Aarau.

Im Weiteren macht man sich in den nächsten Wochen auf die Suche nach einem Mittelstürmer, einem Innenverteidiger und einem Spielmacher.

Ein Thema ist nach wie vor Chris Malonga, der zuletzt bei Lausanne und dem portugiesischen Verein Guimarães unter Vertrag stand. Der 26-jährige Kongolese ist eine klassische Nummer zehn.

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