Unihockey
5:10-Klatsche in Uster: Mittellands Spiel zum Vergessen

In einer schwachen NLA-Partie behielten die Zürcher das bessere Ende für sich. Bei Mittelland heisst es nach der Niederlage: abhaken und weitermachen. Dabei hielt UM lange mit Uster mit.

Melanie Gamma
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Mittelland mit Dimitri Häfeli.

Mittelland mit Dimitri Häfeli.

Hans Peter Schläfli

«Gewonnen hat jene Mannschaft, die ein bisschen weniger schlecht gespielt hat als die andere», bilanzierte Daniel Moser nach dem gestrigen Duell mit Uster.

Der Co-Trainer von UM wurde in seinem Schlusswort an die Mannschaft deutlich: «Wir haben uns selber geschlagen, einander nicht so unterstützt, wie wir es uns vorgenommen haben.»

Es gelte, das Spiel sofort abzuhaken und mit einer anderen Einstellung ins nächste zu steigen. Auch der Trainer der Ustermer meinte, so eine schwache NLA-Partie habe er seit langem nicht mehr miterleben müssen.

Das Unheil nahm für Mittelland früh seinen Lauf. Man kassierte gegen Uster, das mit einem Sieg seine Chancen auf die Playoffs wahren wollte, in der 3. Minute den ersten Gegentreffer.

Eigentor zum Ausgleich

Dass es nach 11 Minuten 1:1 stand, war ebenfalls die «Schuld des Gegners», Uster stellte mittels Eigentor auf Remis. Die Freude Mittellands hielt aber keine Minute. Daniel Zeder brachte sein Team mit dem 2:1 auf die Siegesstrasse, ehe Henri Mäenpää nach einer Viertelstunde auf 3:1 erhöhte.

Treffer von Maurice Thomas (28.) und Raffael Hug (33.) liessen die Hoffnungen der Mittelländer kurz zurückkehren, als man auf 3:4 herankam. Das 5:3 folgte jedoch postwendend, als Uster eine Überzahlsituation nutze.

Junior Marius Flury erzielte mittels Shorthander sogleich das 5:4. Jener Treffer sollte für zehn Minuten der letzte der Gäste sein, während Uster in den folgenden fünf Minuten auf 8:4 erhöhte. «Die meisten Treffer fielen nach Fehlern von uns», ärgerte sich Daniel Moser. So setzte es am Ende mit 5:10 eine weitere Klatsche ab für UM.