Fussball
2:1-Sieg des Aufsteigers: Lenzburg stösst Schöftland noch tiefer ins Elend

Nach der frühen Führung durch Hubelis Kopfballtreffer haben die Schöftler auf die ersten Punkte in der laufenden Saison der 2. Liga interregional gehofft. Doch dann drehten die Gäste die Partie dank Toren von Akyol und Markaj.

Beat Hager
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Fussball: Schöftland - Lenzburg
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Kopfball von Almedin Hodzic, rechts Lenzburgs Consty Vaho
Schöftlands Thomas Hubeli (Mitte) erzielte den Ausgleich per Kopfball
Hubeli gegen FCL-Goalie D'Ovidio

Fussball: Schöftland - Lenzburg

Otto Lüscher

Im mit viel Spannung erwarteten Derby durften sich die Schöftler über einen Start nach Mass freuen. Neuzuzug Matteo Muscia spielte in der 6. Minute einen Freistossball in den Strafraum, wo sich Innenverteidiger Thomas Hubeli im Luftduell gegen Simone Parente durchsetzte und zum 1:0 traf. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der mehr von der Intensität als von der Klasse lebte.

Ausgleich auch per Kopf

Nach dem Seitenwechsel scheiterte Mario Andelic am wachen Reflex von Lenzburg-Keeper Gabriele D’Ovidio. Besser machte es auf der Gegenseite der kurz zuvor eingewechselte Rafed Bayazi. Nach einem Corner von Iksan Akyol stand der Ex-Schöftler am entfernteren Torpfosten goldrichtig und sorgte per Kopfball für den Ausgleichstreffer.

Lenzburg erhöhte nun das Tempo und wurde in der 62. Minute mit dem Führungstreffer belohnt. Nach einem Freistossball von Aleksander Markaj reagierte Lukas Hoevel am schnellsten und traf durch die vielbeinige Abwehr ins Netz. Schöftland fand in der Schlussphase gegen die kompakte Hintermannschaft des Gegners kein Rezept – es blieb beim 1:2.

Enttäuschung bei Birrer

«Diese Niederlage ist bitter. Nach einer guten ersten Halbzeit verpassten wir kurz nach der Pause den zweiten Treffer. Einmal mehr führten Standardsituationen zu Gegentoren», zeigte sich Schöftland-Trainer Hans Ruedi Birrer enttäuscht. Glücklicher präsentierte sich sein Antipode Herbert Koitzsch: «Mit dem Auftritt meiner Truppe in den ersten 45 Minuten durfte ich nicht zufrieden sein. Nach dem Seitenwechsel spielten wir schneller und traten auch kompakter auf.»