Feldschiessen
14000 Aargauer Schützen waren am Fest dabei

Die Aargauer sind in Schiessfreude: 11011 Gewehr- und 3203 Pistolenschützen machten am Eidgenössischen Feldschiessen 2012 mit, dem grössten Schützenfest der Welt.

René Birri
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Hoch konzentriert am Feldschiessen dabei (Symbolbild)

Hoch konzentriert am Feldschiessen dabei (Symbolbild)

Chris Iseli

Das grösste Volksfest der Schweiz, das Eidgenössische Feldschiessen 2012 ging ohne Zwischenfälle über die Schiessplätze. Im Aargau nahmen 11011 Gewehrschützen, das sind 366 weniger als im Vorjahr, teil. Gesteigert hatte sich jedoch die Teilnahme der Pistolenschützen. Gegenüber 2011 schossen 3203 Pistoleure das Feldschiessen, das sind 708 Teilnehmer mehr. Die grösste Teilnehmerzahl, bei diesem Anlass kommt die Teilnahme vor dem Rang, erreichte einmal mehr Boswil mit 421 Schützinnen und Schützen.

Die Kranzquote lag in diesem Jahr bei 49,6 Prozent bei den Gewehr-, und 36,7 Prozent bei den Pistolenschützen. Von den 11011 Schützinnen und Schützen erhielten 6427 Teilnehmer bei den Gewehrschützen die Anerkennungskarte, 5466 Schützen durften das Kranzabzeichen an die Brust heften. 1494 Pistoleure erhielten für ihre Leistung die Anerkennungskarte, 1176 das Kranzabzeichen.

Drei Maximumresultate

Im Aargau erreichten drei Schützen das Höchstresultat des diesjährigen Feldschiessens. Bei den Gewehrschützen schossen der Bettwiler Heinrich Joho und Beat Hagenbuch aus Oberwil/Lieli das Maximumresultat von 72 Ringen. Der Gränicher Pistolenschütze Markus Lehner erreichte in dieser Disziplin als Einziger im Kanton Aargau das Maximumresultat von 180 Punkten.

Der Kantonale Feldchef, Werner Stauffer, zeigte sich sehr erfreut über das Knacken der 14000er-Marke. «Wenn die Schützen im Aargau zusammen etwas erreichen wollen, klappt es», war seine Aussage über das Feldschiessen und er dankte auch den Schützenvereinen und Schützenkameraden, welche es mit grossem Eifer fertigbrachten, so viele Teilnehmer zu den Schiessständen zu bewegen.

Ob mit dieser grossen Teilnehmerzahl auch schweizweit der zweite Platz dem Kanton Zürich weggenommen wurde, steht noch nicht fest.