YuBeljahr
#21 (Winterpause - Spezial): Besser als die Hochgelobten

Sie leiden Woche für Woche mit ihrer grossen Liebe. Die vier Berner Autoren Pedro Lenz, Bänz Friedli, Bernhard Giger und Klaus Zaugg schreiben YB per Kolumne zum längst ersehnten Titel. Die Hälfte ist geschafft. Weiter so!

Pedro Lenz
Pedro Lenz
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Hatten in der ersten Saisonhälfte ganz viel zu jubeln: die Young Boys mit Roger Assalé (re.)

Hatten in der ersten Saisonhälfte ganz viel zu jubeln: die Young Boys mit Roger Assalé (re.)

KEYSTONE/URS FLUEELER

Winterpause in der Super League war früher dann, wenn sich noch vier oder fünf Clubs Chancen auf Platz 2 ausrechnen durften. Vorne lag jeweils der FCB, ihm folgte mit einem zweistelligen Punkterückstand der Rest. Eigentlich ist in diesem Winter alles gleich, ausser dass der FCB nicht mehr alleine dort oben steht. Vor den Serienmeistern überwintert diesmal die neue Macht aus der Bundesstadt.

Die zähen Berner Young Boys halten den Spitzenplatz mit einer Hartnäckigkeit, an der sich der FCB seit Wochen vergeblich abarbeitet. Dass Basel nach schwierigem Start immer besser in Fahrt gekommen ist, wollen wir gar nicht in Abrede stellen. Dass der FCB sogar noch das legendäre Manchester United geschlagen hat und in seiner Champions League Gruppe den ZSKAMoskau und Benfica Lissabon hinter sich lassen konnte, ist mehr als rühmenswert.

Doch was bedeutet es, wenn die Rotblauen vom Rheinknie derart unwiderstehlich auftreten und die Super League Tabelle trotzdem nicht anführen? Was bedeutet es, wenn der hochgelobte FCB, der wieder (fast) alle Gegner in der heimischen Meisterschaft das Fürchten lehrt, auf Platz zwei steht? Es kann wohl nichts Anderes bedeuten, als dass über diesen grossartigen Baslern eine Truppe steht, die noch um einige Prozent besser ist.

Auch wenn sich die grosse Masse der Sportberichterstatter nach all den Jahren der Basler-Dominanz noch nicht an die neuen Stärkeverhältnisse gewöhnen konnte, das Punktekonto lügt nicht. Der BSC YB ist in der laufenden Saison das Mass aller erfreulichen Dinge. Wir haben in dieser Kolumne schon nach dem allersten Meisterschaftsspiel darauf hingewiesen:

Diese Spielzeit gehört den Young Boys. Das gelbschwarze Offensivspektakel ist eine Augenweide für alle, die den Fussball lieben. 40 Punkte und 43 Tore in 19 Spielen sprechen für sich. Frohe Festtage! Fortsetzung folgt!

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