Super League
1610 Tage im Amt: Jeff Saibene ist der dienstälteste Trainer

Nach gerade einmal drei Runden musste in der neuen Saison mit Urs Meier beim FC Zürich der erste Trainer sein Büro räumen. Der aktuell dienstälteste Super-League-Trainer Jeff Saibene hingegen sitzt derzeit sicher in seinem Sattel.

Dean Fuss
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Jeff Saibene und der FC St. Gallen, das scheint zu passen

Jeff Saibene und der FC St. Gallen, das scheint zu passen

Keystone

Seit 979 Tagen war Urs Meier als Trainer beim FC Zürich. Nach dem missratenen Start seines Klubs in die Saison 2015/16 wurde er am Montagmorgen von der Verantwortung für die erste Mannschaft entbunden. Wer seine Nachfolge übernehmen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Der dienstälteste Trainer in der Super League heisst hingegen Jeff Saibene. Der 46-jährige Luxemburger steht seit 1610 Tagen beim FC St. Gallen an der Seitenlinie. Ein Überblick über die Dienstzeiten aller Trainer in der höchsten Schweizer Spielklasse zeigt: Mit Saibene, Giorgio Contini (Vaduz/992 Tage) und Uli Forte (Young Boys/764 Tage) sind gerade einmal drei Trainer länger als ein Jahr für ihre Teams verantwortlich.

1. Platz: Jeff Saibene, FC St. Gallen, 1610 Tage
10 Bilder
2. Platz: Giorgio Contini, FC Vaduz, 992 Tage
3. Platz: Uli Forte, Young Boys, 764 Tage
4. Platz: Markus Babbel, FC Luzern, 295 Tage
5. Platz: Didier Tholot, FC Sion, 230 Tage
6. Platz: Pierluigi Tami, Grasshopper Club, 201 Tage
7. Platz: Zdenek Zeman, 48 Tage
8. Platz: Urs Fischer, FC Basel, 47 Tage
9. Platz: Ciriaco Sforza, FC Thun, 44 Tage
10. Platz: Mister X, FC Zürich, 0 Tage

1. Platz: Jeff Saibene, FC St. Gallen, 1610 Tage

Keystone

Sion-Trainer überraschend Fünfter

Überraschend dürfte aufgrund von Präsident Christian Constantins Aktivismus auf den ersten Blick sein, dass Sions Trainer Didier Tholot in der Auflistung der dienstältesten Super-League-Trainer mit seinen 230 Tagen immerhin an fünfter Stelle rangiert.

Allerdings ist anzumerken, dass es diesen Sommer im Wallis sehr ruhig geblieben ist. Für Schlagzeilen sorgte Constantin nach dem Cup-Gewinn seines FC Sion nur mit Angeboten für Luzerns Schneuwly oder Basels Embolo.