Rekurs stattgegeben
10:0-Forfaitsieg - der WM-Traum lebt! Schweizer Handball-Nati besiegt Bosnien am grünen Tisch

Der Schweizerische Handballverband SHV hatte gegen die entscheidende 15:21-Niederlage auswärts gegen Bosnien-Herzegowina Protest eingelegt – und nun vom EHF-Verbandsgericht Recht bekommen. Jetzt steht die Schweiz in den Playoffs zur WM-Qualifikation.

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Auf dem Parkett ohne Chance - und am grünen Tisch erfolgreich: Die Schweizer Handballer holen sich einen Forfaitsieg gegen Bosnien

Auf dem Parkett ohne Chance - und am grünen Tisch erfolgreich: Die Schweizer Handballer holen sich einen Forfaitsieg gegen Bosnien

KEYSTONE/EPA/STRINGER

Wir erinnern uns: Die Schweizer Handball-Nati verliert Anfang Jahr in der WM-Qualifikation gegen Bosnien-Herzegowina 15:21. Die Niederlage ist gleichbedeutend mit dem Aus.

Der Traum der Schweizer Handball-Nati, 2019 endlich wieder einmal an einer WM mit dabei zu sein, endet zum vierten Mal in Serie bereits in der Qualifikation.

Doch weil Bosnien einen Spieler eingesetzt hat, der nicht auf dem Matchraport aufgeführt war, legt die Schweiz noch während des Spiels rechtzeitig Rekurs ein (wir berichteten).

Diesem Rekurs wird stattgegeben! Am Freitagmorgen folgt der Entscheid des Verbandsgerichts des europäischen Handballverbandes: Die 15:21-Niederlage wird umgewandelt in einen 10:0-Forfaitsieg für die Schweiz.

Das bedeutet: Der WM-Traum der Schweizer lebt wieder auf! Die Schweizer Nati steht damit in den Playoffs zur WM-Qualifikation. Gegner wird Norwegen sein. Hin- und Rückspiele um einen WM-Platz werden zwischen dem 8. und 10. Juni sowie 12. und 14. Juni 2018 ausgetragen.

Bosnien hat noch die Möglichkeit, gegen den Entscheid Rekurs einzulegen. Aufgrund der Argumentation der Entscheidungskommission dürfte dieser aber nicht aussichtsreich sein. (sha/dfs)