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Wenn der Daumen schmerzt

Rhizarthrose plagt vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Heilbar ist der Verschleiss des Daumensattelgelenks nicht; dank verschiedener Behandlungsmethoden können die Beschwerden aber reduziert und die Bewegungsfähigkeit gesteigert werden.

Martin Winter
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Schmerzen im Daumen sind ein häufiges Problem, das die Funktion der Hand stark einschränken kann.

Schmerzen im Daumen sind ein häufiges Problem, das die Funktion der Hand stark einschränken kann.

Bild: Getty

Eine Flasche Wasser heben, einen Schlüssel im Türschloss drehen, Nachrichten am Handy tippen – die Daumen sind ein wichtiges Werkzeug und werden im Alltag ständig belastet. Wie hart sie arbeiten, fällt aber erst dann auf, wenn Bewegungen zu schmerzen beginnen. Wenn sich der Knorpel im Daumensattelgelenk allmählich abnutzt, Knochen auf Knochen reibt, wird es für Betroffene unangenehm. Die Rhizarthrose ist die häufigste Gelenkverschleisserkrankung des Menschen. Besonders häufig davon betroffen sind Frauen über 50 Jahre.

Früh abklären lohnt sich

Da sich der Knorpelabbau nicht mehr rückgängig machen lässt, lohnt es sich, die Arthrose so früh wie möglich zu behandeln. Wer Schmerzen in den Fingern verspürt, sollte sich deshalb bald beim Arzt melden. «Viele Patienten wenden sich an uns, weil sie unter Schmerzen leiden, weniger Kraft im Daumen haben als früher und zudem weniger beweglich sind», erklärt Dr. med. Flavien Mauler, Oberarzt in der Klinik für Handchirurgie des Kantonsspitals Aarau (KSA).

In diesem Fall erfasst der behandelnde Arzt in einem ersten Schritt die Beschwerden und testet die Beweglichkeit und Funktion des Daumensattelgelenks. Schliesslich macht ein Röntgenbild die Abnutzungserscheinung visuell greifbar. «Nicht immer bedeutet eine starke ­Abnutzung auch starke Schmerzen. ­Umgekehrt klagen Menschen mit geringen Abnutzungserscheinungen teilweise über grosse Einschränkungen», weiss der erfahrene Handchirurg.

Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten

In jedem Fall lohnt sich ein schrittweises Vorgehen, mit zunächst nichtinvasiven Methoden wie Stabilisationsübungen, Daumenschienen und entzündungshemmenden Salben oder Medikamenten. Wenn das nicht hilft, bleibt vielfach nur noch eine chirurgische Lösung. «Wenn die Rhizarthrose die Betroffenen so einschränkt, dass sie ihre Arbeit nicht mehr verrichten können oder alltägliche Bewegungen verunmöglicht werden, ist eine Operation häufig eine gute Lösung», erklärt Mauler.

Auch hier bietet das Kompetenz­zentrum für Handchirurgie des KSA ­verschiedene Möglichkeiten. Um die Schmerzen zu reduzieren, kann es hilfreich sein, entzündungshemmende Infiltrationen ins Gelenk vorzunehmen. Insbesondere dann, wenn der Patient stark an Beweglichkeit eingebüsst hat, kann sich aber auch eine Gelenkprothese lohnen. «Für Menschen, die noch im Arbeitsleben stehen oder deren Rhiz­arthrose schon zu einer starken Deformation des Daumens geführt hat, ist solch eine Prothese eine gute Option», weiss Mauler.

KSA bietet innovative Implantatlösung

Röntgenbild nach Implantation einer Daumensattelgelenkprothese.

Röntgenbild nach Implantation einer Daumensattelgelenkprothese.

Bild: KSA

Seit wenigen Wochen verwendet das KSA bei solchen Eingriffen die innovativste Implantatlösung, die es dafür auf dem Markt gibt. Dabei handelt es sich um eine modulare Prothese, die in Hals, Schopf und Pfanne aufgeteilt ist. Alle drei Elemente gibt es in verschiedenen Grössen, die beliebig miteinander kombiniert werden können. «Die Implantatlösung ermöglicht uns, die bestmögliche Kombination für jeden Patienten zu finden», erklärt Mauler. Die aus Frankreich stammende Doppelmobilitätsprothese verspricht eine bessere Stabilität und einen besseren Erhalt der Kraft im Daumen.

Die einstündige Operation kann unter regionaler Anästhesie durchgeführt werden. Schon zwei Wochen nach dem Eingriff wird der Gips abgenommen, und der Patient darf den Daumen wieder bewegen. Nach weiteren vier ­Wochen kann dann auch auf die abnehmbare Schiene verzichtet werden. «Diese neuartige Prothese wird seit knapp sechs Jahren verwendet. Die ­Resultate sind sehr überzeugend. Wir können dadurch die Lebensqualität unserer Patienten deutlich verbessern», sagt Oberarzt Mauler.

Klinik für Plastische und Handchirurgie

Informationen unter: handchirurgie@ksa.ch, Telefon 062 838 47 41 oder www.ksa.ch/plastische-chirurgie