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Von kleinen Nasen und grossen Träumen

Mit der AestheticClinic im Bahnhof Aarau eröffnet das Kantonsspital Aarau (KSA) ein Kompetenzzentrum für ästhetische Medizin und Chirurgie. Chefarzt Prof. Dr. med. Jan Plock und Oberärztin Dr. med. Andrea Christina Schleh über Machbares und No-Gos in Sachen Schönheit.

Interview: Andreas Krebs
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Fachspezialisten für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie und Hand­chirurgie: Chefarzt Jan Plock und Oberärztin Andrea Schleh.

Fachspezialisten für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie und Hand­chirurgie: Chefarzt Jan Plock und Oberärztin Andrea Schleh.

Bild: zvg

Das Thema Schönheitsoptimierung wird kontrovers diskutiert. Wieso eröffnet das KSA eine ­AestheticClinic?

Jan Plock: Das Thema wird in der Öffentlichkeit rege diskutiert, das stimmt, darunter ist allerdings ein grosser Zuspruch. Das Interesse ist riesig. Es geht ja um eine Veränderung, meist der ­äusseren Körperform. Da spielen individuelle Wünsche und Vorstellungen eine grosse Rolle. Es ist in unserer Gesellschaft breit verankert, dass wir uns individuell ausdrücken können, dürfen und auch wollen.

Andrea Schleh: Und dabei tauchen Fragen auf. Wenn sich jemand für das Thema interessiert, sind wir für denjenigen da. Das kann auch nur eine Beratung sein.

Plock: Uns ist wichtig, für Interessierte einfache Zugangsmöglichkeiten zu schaffen. Damit die Patienten nicht bei fragwürdigen Anbietern landen, sondern bei uns von ausgebildeten Fachspezialisten seriös abgeklärt, beraten und mit hoher Qualität behandelt werden. Deshalb haben wir dieses Angebot geschaffen.

Gut, dann nutze ich die Gelegenheit: Was würden Sie mir empfehlen?

Plock: Stört Sie etwas Bestimmtes?

Nein, es stört mich nichts.

Schleh: Dann empfehlen wir auch nichts. Der Veränderungswunsch muss vom Patienten selber kommen.

Plock: Das darf man nie machen: dem Patienten etwas nahelegen oder ihn auf etwas hinweisen. Das ist aus unserer Sicht ein No-Go.

Was haben Sie an sich selbst verschönern lassen?

Schleh (lacht): Ich wusste, dass diese Frage kommt – und ich lasse sie offen. Aber ja, viele aus unserem Bereich nutzen die Möglichkeiten, z.B. Botox oder Filler, um gewisse Sachen an sich zu machen. Das Wichtigste an unserem Job ist, dass die Leute nachher sagen: Oh, du siehst gut aus! Und nicht: Was hast du gemacht?!

Plock: Ich rasiere mich halbwegs regelmässig (lacht). Schönheitsoptimierungen sind etwas Individuelles und ich bin sehr zufrieden mit mir selbst und mit meinem Aussehen. Ich habe kein Bedürfnis, da was zu ändern. Ich kann es aber gut nachvollziehen, wenn jemand sagt: Das oder jenes stört mich. Und da ich das Handwerkzeug dazu habe, sehe ich es auch als meine Aufgabe, jemanden seriös zu beraten und zu behandeln, der einen solchen Wunsch hat – sofern ich es in der mir selbst auferlegten hohen Qualität bieten kann.

Was sind denn das so für Wünsche? Gibt es Trends?

Plock: Männer lassen sich mit Botox vor allem die Stirn und um die Augenregion behandeln. Das ist auch bei den Frauen im Trend. Sie wünschen aber auch gerne mal etwas mehr Volumen im Gesicht. In der ästhetischen Chirurgie sind es Lidstraffungen, Nasenveränderungen und Brustvergrösserungen. Die sind sicher noch immer am häufigsten.

Schleh: Fettabsaugen hingegen macht man immer weniger. Man geht mehr hin zum Bodyshaping. Wir haben z.B. ein Angebot mit Radiofrequenztherapie, womit sich Fettpölsterchen wegschmelzen lassen.

Plock: Vermehrt kommen auch Mütter, die die Familienplanung abgeschlossen haben und mal wieder etwas für sich tun, sich besser und jünger fühlen möchten. Das nimmt deutlich zu und hat auch etwas mit dem Selbstbewusstsein der Frauen zu tun.

Gibt es Wünsche, die Sie ablehnen?

Schleh: Ja, wenn es gesundheitsgefährdend werden könnte.

Plock: Oder wenn wir nicht die Expertise haben. Gesässvergrösserungen z.B., da bin ich explizit nicht sehr gut ausgebildet. Deshalb würde ich diese Art des Eingriffs ablehnen. Auch wenn die Erwartungen der Patienten unrealistisch sind, möchte ich das nicht machen. Etwa wenn Patienten zu grosse Implantate wünschen und die Haut das in meiner Beurteilung nicht hergibt. Dann rate ich persönlich vom Eingriff ab.

Schleh: Wenn Leute ganz anders aussehen möchten, muss man auch sehr vorsichtig sein. Etwa wenn jemand mit einem Nasenbild aus einem Katalog kommt, das nicht zur Person passt. Wir nehmen nur Eingriffe mit einem gesunden Augenmass vor.

Plock: Wenn wir etwas nicht vertretbar finden, sind wir nicht verpflichtet, jemanden zu behandeln.

Kann der Wunsch nach Veränderung auch krankhaft sein?

Plock: Ja, es gibt Patientinnen und Patienten, die Wünsche äussern, die aus einer seelisch-psychischen Erkrankung resultieren. Es ist unsere Aufgabe, diese zu identifizieren. Es gibt z.B. die körperdysmorphe ­Störung – Betroffene fühlen sich grundlos entstellt. Dann gebe ich den Rat, zu einem Psychologen zu gehen. Das kommt aber sehr selten vor.

Mit Ihrem Angebot im Bahnhof wird die Hemmschwelle heruntergesetzt – Schönheit to go quasi. Sehen wir künftig in Aarau vermehrt junge Frauen mit Riesenbrüsten und aufgeblasenen Lippen?

Plock: In den Medien konzentriert man sich gerne auf solch extreme Bilder. Aber in der Realität sind diese absolut selten. Zu uns kommen Patienten mit Kleinigkeiten, die sie aber seit Wochen, Monaten oder gar Jahren stören. Oder die sagen, ich bin jetzt 50 und möchte wieder aussehen wie 45 oder 40. Das ist für uns nachvollziehbar und wir können das mit wenig Aufwand bieten. Gerade bei Botox und Fillern, die nur temporär wirken, kann man auch mal ausprobieren, ob das überhaupt zu einem passt.

Nun habe ich habe doch noch einen Wunsch: Hörner implantieren und Zunge spalten. Kann ich das bei Ihnen machen lassen?

Schleh: Nein!

Plock (lacht): In welchen Foren treiben Sie sich rum?

Naja, man sieht halt so allerlei …

Plock: Also ich bin noch nie mit so etwas konfrontiert worden. Das wäre jetzt auch nichts, was wir durchführen würden. Bei anderen Dingen können Sie gerne auf uns zurückkommen, auch später noch – es gibt kein Alterslimit (lacht).

Schönheit, aber sicher!

In der neuen AestheticClinic des KSA im Bahnhof Aarau arbeiten Dermatologen und Plastische Chirurgen interdisziplinär zusammen, um ästhetische Wünsche und Bedürfnisse der Patienten zu erfüllen. Das Leistungsangebot der erfahrenen Fachspezialisten umfasst diverse Behandlungen der medizinischen und chirurgischen Ästhetik. Dazu zählen nichtinvasive Eingriffe wie Bodyshaping, Filler- und Botoxbehandlungen, ebenso wie Nasenkorrekturen, Face- und Stirnliftings, Brustvergrösserungen oder Bauchdeckenstraffungen. Diese weiterreichenden ästhetisch-chirurgischen Eingriffe werden am Standort Bahnhof besprochen und anschliessend auf dem nahegelegenen KSA-Campus durchgeführt. Termine können Interessierte telefonisch und online buchen. «Mit unserem Angebot tragen wir dazu bei, das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern», sagt Chefarzt Prof. Dr. med. Jan Plock. Ihm ist es wichtig, dass sich die Patienten mit ihren Wünschen an seriöse Anbieter wenden können. Denn: «Der Begriff Schönheitschirurg ist nicht geschützt. Geschützt ist nur der Facharzttitel des plastischen Chirurgen.» Filler-, Botox- und Laserbehandlungen können sogar auch Nichtmediziner machen. «Aber man sieht halt Unterschiede. Ich habe z. B. schon die eine oder andere schwere Laserverbrennung gesehen, die durch unsachgemässen Gebrauch verursacht worden ist. Da ist man beim Facharzt einfach besser aufgehoben. » Hauptkritikpunkt bei Angeboten im Ausland sei die oft fehlende Nachsorge. «Ich kann noch so gut operieren, wenn ich mich danach nicht mehr um den Patienten kümmere, erfasse ich auch nicht, wenn es Schwierigkeiten gibt. Wir hingegen bieten ein umfassendes Paket mit seriöser Aufklärung sowie kompetenter Behandlung und Nachsorge.» Und sollten einmal trotz aller Expertisen doch Komplikationen auftreten, stehen im nahegelegenen KSA sämtliche medizinischen Möglichkeiten offen. «Auch dieses medizinische Backup zeichnet uns aus», so Plock. Das diene auch Patienten, die anderswo einen Schaden erlitten haben: «Auch das ist eine wichtige Aufgabe im Rahmen unseres Qualitätsanspruchs – dass wir ausbügeln, was anderswo schiefgelaufen ist.»