SPONSORED CONTENT
Schleimbeutelentzündung – was tun?

Bei einer Schleimbeutelentzündung der Hüfte hilft Cortison – oder etwa nicht? KSB-Orthopäde Tobias Bühler erklärt, was dafür- und was dagegenspricht.

Julia Guran
Merken
Drucken
Teilen

Dieser Artikel wurde von CH Media im Auftrag von Gesundheit Aargau erstellt. Hier geht es zu den CH Media-Richtlinien für Paid Content.

Dr. med. Tobias Bühler

Dr. med. Tobias Bühler

Bild: zvg

«Eine Schleimbeutelentzündung beginnt schleichend», sagt Tobias Bühler, Leitender Arzt Orthopädie am Kantonsspital Baden (KSB). Deshalb wird sie oft erst entdeckt, wenn sie bereits weit fortgeschritten ist. Doch auch in diesem Stadium lässt sie sich gut behandeln, allerdings kommt man dann um Cortison häufig nicht herum. Cortison ist aber wegen seiner Nebenwirkungen verschrien. «Nehmen Patienten über längere Zeit Cortison-­Tabletten zu sich, sind Nebenwirkungen die Folge», erläutert Bühler. «Dazu zählen etwa ein erhöhter Blutdruck und Blutzucker, Gewichtszunahme und Anfälligkeit für Infekte.»

Bei der Schleimbeutelentzündung kommt es jedoch nur zu einer lokalen Wirkung des Cortisons, da eine niedrige Dosis der Substanz direkt in den Schleimbeutel gespritzt wird. Auch wenn es rasch die Schmerzen lindert – ein Allheilmittel ist Cortison nicht. «Cortison verbessert lediglich die Therapieaussichten der Physiotherapie», sagt Tobias Bühler. Auch lasse die Wirkung nach einigen ­Wiederholungen nach und das ­Risiko eines Sehnenrisses steigt. Eine Operation zieht der Or­thopäde nur bei sehr starkem Leidensdruck in Erwägung. Hingegen ist eine gezielte Physiotherapie der wichtigste Therapiebaustein: «Je früher Sie Ihre Hüfte trainieren, desto besser. Nebst vielseitigem, sanftem Training wie Yoga oder Spaziergängen rät Tobias Bühler zu regelmässigem Dehnen.»

Lesen Sie den vollständigen Artikel auf blog.ksb.ch