Wolfwil
Treffen der Kleinen- und Grossen «Bösen» in Wolfwil

Am Sonntag, 29. April, begegnen sich im Rahmen des 52. Solothurner Kantonalen Nachwuchsschwingertags sowie der 71. Landsgemeinde der Schwinger- und Nationalturnervereinigung zum Treffen der Generationen.

Walter Ernst
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Am Sonntag 29. April kommts zum Treffen der Schwingergenerationen (Symbolbild)

Am Sonntag 29. April kommts zum Treffen der Schwingergenerationen (Symbolbild)

Keystone

«Wolfwil hat eine traditionelle Verbindung zu den Schwingern. In der Mitte und der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts tauchten immer wieder Wolfwiler Namen in den Listen der Kranzschwinger auf», so der Wolfwiler Gemeindepräsident Christian Kühni in seinem Grusswort im Festführer aus Anlass des 52. Solothurner Kantonalen Nachwuchsschwingertags, darin eingebettet die 71. Landsgemeinde der Kantonalen Schwinger- und Nationalturnervereinigung im Aaregäu.

Wer erinnert sich nicht ans Jahr 2004 zurück, als in der gleichen Schwingerarena das Nordwestschweizerische Teilverbandsfest nachhaltig über die fünf Sägemehlringe ging. Nun werden am letzten Aprilwochenende zwar nicht die Wenger, Gisler, Zindel, Bieri und so weiter zusammengreifen, sondern 220 Nachwuchsschwinger, darunter 20 Talente aus dem Schwingklub Langenthal.

Solothurner im Vormarsch

An der kürzlichen sechsten OK-Sitzung konnte OK-Präsident Eugen Wyss, zugleich (noch) Obmann der Solothurner Veteranen eine überaus positive Zwischenbilanz ziehen. Wen wunderts? Mit dem über hundertjährigen Turnverein sowie dem Jodlerklub sind zwei etablierte Dorfvereine in die Organisation eingebunden, die ein bäumiges Fest zusammen mit der Dorfbevölkerung am Aareknie garantieren.

Die Solothurner Schwingerei ist auf dem Vormarsch. Dazu beigetragen haben auch die Nachwuchsschwinger unter ihrem Technischen Leiter Heinz Kissling. Seine Schützlinge sind, wo immer sie auch zusammengreifen, für einen Kategoriensieg sowie ein paar Zweige gut.

Kissling würdigt denn auch im Gespräch die hervorragende Arbeit in den Klubs und somit an der Basis. Auch im Schwingen heisst das Erfolgsrezept: Ohne Breite keine Spitze. Neben den Gästen aus dem Oberaargau, stellen sich auch die besten Nachwuchsschwinger aus dem Aargau, dem Baselbiet und schliesslich dem Stadtkanton Basel-Stadt der Herausforderung.

Ein Wechsel an der Spitze

Während ein Steinwurf neben der Halle das Motto: Kurz, Lätz, Brienzer oder Wyberhaken heisst, versammeln sich in der Mehrzweckhalle die Veteranen zur Landsgemeinde, die im Zeichen des Wechsels an der Spitze der Obmannschaft steht. An seinem «Heimspiel» und somit praktisch vor seiner Haustür an der Fahrstrasse 4 tritt Eugen Wyss nach seiner Wahl zum höchsten Eidgenössischen Veteran ins zweite Glied zurück.

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