Welschenrohr
Pfarrer Obrist tritt ab – Nachfolger soll bis Sommer 2014 feststehen

Die Römisch-katholische Kirchgemeinde ist von der Ankündigung überrascht. Obrist betont: Es sei ihm nicht «verleidet», vielmehr sei es «die letzte Gelegenheit» für ihn, etwas neues anzufangen.

Anton Strähl
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Raimund Obrist, seit dem Jahr 2000 Pfarrer in Welschenrohr. Walter Schmid

Raimund Obrist, seit dem Jahr 2000 Pfarrer in Welschenrohr. Walter Schmid

Walter Schmid

Die dicke Nachricht kam am Schluss der Versammlung der katholischen Kirchgemeinde Welschenrohr. Deren Präsident Robert Vogt teilte dem Dutzend Personen im Saal mit, dass Pfarrer Raimund Obrist auf Juli 2014 den Pastoralraum Dünnernthal Richtung Pfarreiverband Zurzach verlassen werde.

«Ich gehe nicht weg, weil es mir im Pastoralraum verleidet ist oder weil ich Anstände habe», erklärte der 53-jährige Raimund Obrist. Er sei nun seit September 2000 in Welschenrohr und den benachbarten Pfarreien tätig und jetzt sei die letzte Gelegenheit für ihn, nochmals etwas Neues anzufangen.

Der Wegzug wurde von den überraschten Anwesenden verständlicherweise bedauert. Es sei zu hoffen, erklärte Robert Vogt, dass bis Sommer 2014 eine Nachfolgeregelung gefunden werden könne. Das dürfte aber nicht leicht sein.

Begegnungsplatz im Bau

Das alte «Chrüttler-Haus» ist verschwunden. Schwere Maschinen sind nun daran, den oberen Teil des Platzes herzurichten. Laut Robert Vogt sollte dieser Teil bis Weihnachten fertig sein, wenn das Wetter mitspielt.

Sicher im ersten Quartal 2014 wolle man den eigentlichen Begegnungsplatz bei der Kirche herrichten, damit die festen und mobilen Elemente installiert und die Bepflanzung vorgenommen werden können. Ziel sei es, Anfang Sommer die Arbeiten abzuschliessen.

Was den Engpass beim ehemaligen «Chrüttler-Haus» anbetrifft, sagte Vogt, dass die Kirchgemeinde von der Einwohnergemeinde noch keine Antwort auf das Angebot habe, 30 Quadratmeter Land abzutreten. Der anwesende Einwohnergemeinderat Beat Allemann erklärte, dass für dieses Geschäft die Werkkommission zuständig sei.

Sicher habe die Einwohnergemeinde ein Interesse, den Engpass zu beseitigen. Das Auftragen des neuen Belages für den Scheidweg sei ja für 2014 vorgesehen. Durch die Neubesetzung der Kommissionen sei man seitens der Einwohnergemeinde mit dem Geschäft in Verzug geraten. Er sei aber überzeugt, dass sich die Sache bald klären werde.

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