Bundesgericht
Messerstecher vom McDonald's Zuchwil muss fünf Jahre in Knast

Der 24-jährige McDonald's-Messerstecher von Zuchwil muss definitiv mehr als fünf Jahre ins Gefängnis. Das Bundesgericht hat seine Beschwerde gegen das Urteil des Solothurner Obergerichts vom Januar 2012 abgewiesen.

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McDonalds. (Symbolbild)

McDonalds. (Symbolbild)

Keystone

Das höchste Gericht im Kanton hatte den Schweizer mit italienischen Wurzeln wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zu einer Freiheitsstrafe von 62 Monaten und 20 Tagen verurteilt (wir berichteten).

Der junge Mann hatte nach dem Solothurner Märet-Fescht 2008 beim McDonald's in Zuchwil einem 16-Jährigen ein Küchenmesser in die Brust gerammt. Der Teenager verlor zweieinhalb Liter Blut und überlebte nur mit Glück und dank rascher ärztlicher Hilfe.

Der Bluttat war eine Schlägerei vorausgegangen. Das Bundesgericht konnte im Urteil des Obergerichts keine Willkür erkennen. Der 24-Jährige muss jetzt definitiv ins Gefängnis und ausserdem die Gerichtskosten von 4000 Franken berappen. (sff)