Kestenholz
Kestenholzer scherzte: «Der Puma ist weg!»

Kestenholz macht nicht zum ersten Mal Schlagzeilen wegen einer wilden Raubkatze: 1978 gab ein Mann an, der in einem kleinen Haus an der Wolfwilerstrasse allerlei Tiere hielt, ihm sei ein Puma ausgerissen.

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Vor mehr als 30 Jahren Puma «entwichen».

Vor mehr als 30 Jahren Puma «entwichen».

Keystone

Die einen im Dorf glaubten die Geschichte vorneweg nicht, andere nahmen sie aber ernst, auch die Polizei. Sie liess an verschiedenen Stellen in Kestenholz Zettel aufhängen, Beobachtungen seien zu melden. Wilde Gerüchte und Witze machten die Runde, bis sich herumsprach, man habe das Tier «sicherstellen» können.

Karl Meier, Wirt zur Eintracht, machte aus der Geschichte einen Jux, wie einer Meldung der «Solothurner Zeitung» vom 22. Dezember 1978 zu entnehmen ist. Auf einem Schild im Restaurant verkündete er: «Unsere Puma-Spezialitäten sind ausgegangen.»

Im Restaurant Eintracht wurden 1978 Puma-Spezialitäten angeboten

Im Restaurant Eintracht wurden 1978 Puma-Spezialitäten angeboten

AZ

Ebenfalls einen Jux erlaubte sich in den 90er-Jahren der (vor einer Woche im 68. Altersjahr verstorbene) Solothurner Grafiker Urs Gerber. Zur geplanten Eröffnung einer Lacoste-Filiale in der Stadt narrte er auch die «Solothurner Zeitung» mit der Meldung, es sei ein Krokodil entwichen. (wak, at.)

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