Laupersdorf
Erstmals nach 30 Jahren ist Eislaufen möglich

Beim Schulhaus Kreuzacker steht neu eine 30 mal 30 Meter grosse Eisbahn zu Verfügung. Das hat auch mit der Unicef zu tun.

Alois Winiger
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Die beiden Hockeyspieler können sich nicht über Platzmangel auf dem Eisfeld beklagen.

Die beiden Hockeyspieler können sich nicht über Platzmangel auf dem Eisfeld beklagen.

Seit gut dreissig Jahren habe es so etwas nicht mehr gegeben, «zumindest so viel ich weiss», sagt Gerhard Ackermann, Mitglied der Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen, die sich um das Eisfeld kümmert. Als sich durch die Wetterprognose eine entsprechende Kälteperiode ankündigte, habe man mit den Vorbereitungen losgelegt. «Das war am letzten Mittwoch, seither wird der Platz den ganzen Tag hindurch bis in die Nacht hinein bespritzt.» Mit der Zeit hat sich das Unternehmen Eisfeld zu einem kleinen Event gemausert mit Beteiligung von Schaulustigen. Dadurch sei es auch leichter geworden, Freiwillige für das Bespritzen zu finden, «Darunter sind Leute, mit denen wir nicht gerechnet haben», sagt Ackermann.

Tagsüber ist (noch) wenig los

Pech ist jetzt allerdings, dass die Bemühungen nicht so belohnt werden können, wie man es sich wünschte. Denn zumindest tagsüber ist noch recht wenig los auf der Eisbahn, wie sich bei mehreren Besuchen vor Ort zeigte. «Das halbe Dorf ist halt in den Ferien», meint Werkhofmitarbeiter Hugo Marti.

Dass die Eisbahn zustande gekommen ist, die nun die Hälfte Hockeyfelds bedeckt, hat mit der Unicef zu tun. Von Unicef Schweiz hat die Gemeinde Laupersdorf im November 2010 das Label «Kinderfreundliche Gemeinde» erhalten. In diesem Zusammenhang hatten die Kinder eine Wunschliste erstellt, darin enthalten war auch eine Eisbahn. Der Gemeinderat erstellt eine 18 Punkte umfassende Massnahmenliste – die Eisbahn gehörte dazu. Dank der kalten Witterung konnte der Wunsch nun erfüllt werden.

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