Schwarzbubenland
Die touristische Perle an den Mann und die Frau bringen

Schwarzbubenland Tourismus will Werbung für die Region machen und Gäste anlocken. Dafür hat sie Verschiedenes geplant: unter anderem ein Mittelalterfest, ein Geschichtenerzähler und Tischsets.

Jürg Jeanloz
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Auf Schloss Gilgenberg wird ein mittelalterliches Fest organisiert.

Auf Schloss Gilgenberg wird ein mittelalterliches Fest organisiert.

schloss-gilgenberg.ch

Selbst das Schweizer Fernsehen hat entdeckt, dass das Schwarzbubenland eine einzigartige Naturoase ist. In der Sendung SF bi de Lüt präsentierte Nik Hartmann die schönsten Seiten dieser touristischen Perle. «Den Schwung müssen wir ausnützen», so Präsident Fabio Jeger an der Generalversammlung von Schwarzbubenland Tourismus. Mit seinem motivierten Vorstandsteam hat er zahlreiche Aktivitäten ausgeheckt.

Am Marché-Concours National des chevaux in Saignelégier soll sich dieses Jahr das Schwarzbubenland präsentieren und an der OLMA 2013 ist Solothurn Gastkanton. Als Kantonsrat will sich Jeger auch im neu geplanten Wirtschaftsgesetz einbringen und dem Tourismus den nötigen Stellenwert und finanziellen Anschub verleihen.

Mittelalterliche Kämpfe auf Schoss Gilgenberg

Gelgia Herzog warf einen Blick auf das Jahr 2011 zurück. Mit Postauto Schweiz konnte eine Marketingvereinbarung abgeschlossen werden, worin E-Bike Touren und Burgenwanderungen ausgeschrieben wurden. In Gempen und bei Karrer Sport können E-Bikes gemietet werden, 7 Touren sind im Internet aufgeführt. Postauto Schweiz macht Werbung in ihren Wagen, legt Flyer auf und wirbt in ihrem Fahrgastmagazin «mobilissimo». Fünf Restaurants machen ebenfalls mit und geben Gutscheine heraus.

Die Vision anlässlich der diesjährigen Gewerbeausstellung, in Seewen einen See anzulegen, hat laut Gelgia Herzog guten Anklang gefunden. Es seien nur zwei negative Stellungnahmen eingegangen. Für dieses Jahr plant der Vorstand ein Mittelalterfest auf Schloss Gilgenberg in Zullwil am Wochenende vom 30. Juni/1. Juli 2012. Ein Markt mit mittelalterlichen Geräten und Speisen sowie Schaukämpfe, Bogenschiessen und antike Musik mit ausgefallenen Instrumenten ergänzen das Programm. 12 historisch fundierte Hörspiele werden in einem Audioguide zusammengefasst und begleiten die Burgenwanderungen.

Ausspanntage im Kloster

Im Kloster Beinwil konnten sich die Versammlungsteilnehmer von den Aktivitäten der Ökumenischen Gemeinschaft ein Bild machen. Bruder Christoph Wilden empfahl Ausspanntage im Kloster, um Stress abzubauen. «Wir bieten einfache Mahlzeiten und kurze Betsessionen an», meinte er. Die Gäste könnten im Klostergarten oder in der Bibliothek die Stille geniessen sowie Wanderausflüge unternehmen.

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