Eröffnung
Der Biber ist definitiv los in der neuen «Biberena» in Biberist

Orange leuchtet der Name «Biberena» vom neu benannten Kultur- und Kongresszentrum in Biberist. Pünktlich zur Eröffnung für die geladenen Gäste am Freitagabend. Ende September hatten Irene und Thomas Frei-Stadler die ehemalige Culturarena ersteigert.

Agnes Portmann-Leupi
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Eröffnung der «Biberena» in Biberist
8 Bilder
Thomas und Irene Frei begrüssen die Gäste
Thomas und Irene Frei begrüssen die Gäste
Gabriella Kaufmann übergibt Thomas und Irene Frei Bibergebäck
Biberenaeröffnung mit geladenen Gästen
Gabriella Kaufmann vertritt den Gemeindepräsidenten
Häppchen nicht nur für die Grossen
Apero im unverkennbaren Holzambiente

Eröffnung der «Biberena» in Biberist

Isabel Mäder

«Herzlich willkommen zum Neustart mit neuem Namen», begrüsste das Ehepaar die Anwesenden aus Behörden, Politik und Vereinen. Viele hätten sich auf dem im Internet aufgeschalteten Frageboden zwar den alten Namen Flösserhof zurück gewünscht.

Die Inhaber und Geschäftsführer wollen aber einerseits Abschied nehmen vom Vergangenen, andererseits das Dorf und das Kultur- und Kongresszentrum mit dem Namen Biber in Verbindung bringen. Das menschengrosse Biber-Maskottchen soll so zum Logo werden. Einem echten Biber begegnete die Familie Frei bereits auf einem Spaziergang der Emme entlang.

«Wir freuen uns, dass Sie den Mut gefasst haben, hier ihre Burg aufzubauen», gratulierte Gemeinderätin Gabriella Kaufmann im Namen der Gemeinde zur Neueröffnung. Der Biber baue dort, wo es genug Holz habe, sagte sie und drückte damit die Hoffnung auf ein gutes Gelingen aus. «Wir haben offene Türen in der Gemeinde», versicherte sie.

Für jeden Geschmack ist was dabei

Im einladend dekorierten Oktagon wurde mit einem herzlichen «Prosit» angestossen und die delikaten Häppchen des Küchenchefs Branko Tadic gekostet. Paul Tukker, der als rechte Hand beim Aufbau der Biberena mithilft, machte das Gastronomie-Konzept schmackhaft. So kann stets zwischen fünf Vor- und Hauptspeisen sowie fünf Desserts variiert werden. Der Küchenchef selber sprach von gutbürgerlicher Küche. Alle sollen sich angesprochen fühlen, vor allem auch Familien. Ganz speziell erwähnte er seine Schweinssteaks im Blätterteig auf Calvados-Äpfeln. Karibische, mexikanische und indische Wochen - sowie Grillabende in lauen Sommernächten sollen die Speisekarte bereichern.

Bemerkenswertes verkündete Irene Frei, nämlich: «Bis 23 Uhr werden warme Speisen serviert.» Dies habe sich als Bedürfnis der Vereine aus der Umfrage gezeigt. In der neuen Biber-Bar agiert künftig die temperamentvolle Jenny Canova. «Ich will Leben in die Bar bringen», verkündete sie mit ihrem italienischen Akzent.

Ein Ort der Begegnung

«Wir sind uns bewusst, dass noch nicht alles so ist, wie es sein sollte, etliche Sanierungen stehen an», sagte Thomas Frei. «Dass der Biber in Biberist los ist», wie das Maskottchen versichert, beweisen schon heute die vielen Ideen und geplanten Aktivitäten des neuen Biberena-Teams.

So zirkulieren an den Fasnachtstagen die Schnitzelbankgruppen und Gugge. Geplant sind zusätzlich ein Kindermaskenball und für die Erwachsenen ein «Grande Festa di Carnevale». Einen romantischen Abend für Verliebte verspricht das Valentinsdinner samt Liebesdrink und Konzert des «Trio Vocus» mit Gesang und Gitarre. Im Mai überrascht Stéphanie Berger mit ihrem aktuellen Bühnenprogramm «MissErfolg».

Im Gespräch stehen Comedy-, Schlager- und Tanzanlässe, Discos für Jugendliche. «Kommen Sie mit Ihren Ideen zu uns», bat Thomas Frei. «Der Saal soll ein Ort der Begegnung werden, in welchem alle Spass haben, eben ein Kulturzentrum.»

Öffnungszeiten: Restaurant, Di bis Sa 17 bis 23.30 Uhr. Uhr. Biber-Bar, Di bis Do 17 bis 24 Uhr, Fr und Sa 17 bis 2 Uhr.