Aeschi
Aeschi bekommt ein Glasfasernetz

Die Gemeinde Aeschi, die GA Region Herzogenbuchsee und die AEK Energie AG haben einen Kooperationsvertrag zum Bau eines Glasfasernetzes unterschrieben.

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Von links: Michel Gasche (AEK), Beat Bertolosi (EWK), Stefan Berger (Gemeindepräsident Aeschi), Daniel Galli (AEK) und Hans-Jörg Köchli (EWK).

Von links: Michel Gasche (AEK), Beat Bertolosi (EWK), Stefan Berger (Gemeindepräsident Aeschi), Daniel Galli (AEK) und Hans-Jörg Köchli (EWK).

Zur Verfügung gestellt

Voraussichtlich im Jahr 2017 werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Die EWK Herzogenbuchsee AG (EWK) plant und baut das Glasfasernetz im Auftrag der Gemeinde Aeschi und der Gemeinschaftsantenne Region Herzogenbuchsee (GARH). Gleichzeitig plant die AEK Energie AG (AEK), ihre Trafostationen mit Glasfaserkabel zu erschliessen.

Die Parteien haben nun eine Zusammenarbeit beschlossen: AEK ermöglicht der GARH, die neuen Glasfaserkabel in die bestehenden Rohranlagen einzuziehen. GARH stellt der AEK einzelne Glasfasern zur Verfügung.

Die Gemeinde Aeschi muss demzufolge keine eigenen, neuen Rohranlagen bauen. Die Anlagen der AEK haben zudem den Vorteil, dass sie meist in Strassen verlegt sind und nicht in Privatgärten, wie dies beim heutigen Fernsehkabelnetz der Fall ist. Damit sei die Gefahr gebannt, dass die Rohre bei Bauarbeiten von Hausbesitzern verlegt werden müssen, schreibt die AEK in einer Mitteilung.

Der Nutzen für AEK ist, dass sie zur Erschliessung ihrer Trafostationen mit Glasfasern kein eigenes zusätzliches Glasfasernetz erstellen muss. Synergien werden also genutzt, Parallelnetze vermieden und dadurch sinken die Baukosten sowohl für die Gemeinde Aeschi als auch für die AEK.

Das Stromnetz wwerde zudem intelligenter. Stromzähler, Netzleitstelle und Transformatorenstationen werden zunehmend mit Kommunikationseinrichtungen vernetzt. Gleichzeitig bauen die Kabelnetz- und Telekomunternehmen ihr Glasfasernetz aus – das Synergiepotenzial sei gross. Deshalb habe AEK vor rund vier Jahren die Mitbenutzung ihrer Rohranlagen durch Dritte neu geregelt. Das Angebot «Rohrmitbenutzung» ist im Internet abrufbar. Bei speziellen Ausbauprojekten wie im Beispiel Aeschi würden individuelle Verträge abgeschlossen. (mgt/uby)